Hugo Cabret (2011)

Originaltitel: Hugo

Produktionsland: US 2011

Regie: Martin Scorsese

Darsteller: Ben Kingsley, Sacha Baron Cohen, Asa Butterfield, Chloë Grace Moretzo

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Hugo Cabret ist ein auf Brian Selznicks Kinderroman “Die Entdeckung des Hugo Cabret” basierender Film aus der Feder von Martin Scorsese. Kann uns ein Film des Regisseurs, mit dessen Konterfei wir gute Filme auszeichnen, überhaupt enttäuschen?
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Anime-Special: Children Who Chase Lost Voices from Deep Below (2011)

Originaltitel: Hoshi o ou kodomo

Produktionsland: Japan 2011

Regie: Makoto Shinkai

Darsteller: Hisako Kanemoto, Kazuhiko Inoue, Miyu Irino

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Das ist er also, der neue Kinofilm von Makoto Shinkai. Dem vermutlich beachtenswertesten Anime-Jung-Regisseur unserer Zeit, der zuvor mit Filmen wie “A Place Promised in Our Early Days”, “5 Centimeters per Second” oder “Voices of a distant Star” die Herzen schwelgerischer Kinogänger erwärmte. Shinkai ist ein Phänomen. Ein Kinofilm, den ein Hayao Miyazaki für das Studio Ghibli mit über 100 Mitarbeitern entwirft, schafft dieser unscheinbare Japaner auf dem Mac in seinem Wohnzimmer – häufig allein. Er ist Autor. Animator. Produzent. Shinkais Filme sind Shinkai und das macht sie so sehenswert. Kitschig, ja. Aber filterfrei und irgendwo auch frei von jeder wirtschaftlichen Absicht und damit eines der ganz seltenen Stücke Romantik-Kinomagie, die ehrlich ist. Sein erstes großes Werk, die oben erwähnte Trilogie, handelt von Verlust und vom Entrissen sein, von Einsamkeit und den Sackgassen des Nicht-Loslassen-Könnens. Teilweise mit brachalien, resignierenden Einsichten. Mit “5 Centimeters” hatte Shinkai seine Aufarbeitung des Themas endgültig abgeschlossen – nicht ohne die für ihn typische Sprach- und Bilder-Lyrik, bis dass die Schmalzschwarte kracht. Wird in dem fast 2 Stunden langen “Kodomo” erneut philosophiert und geschmachtet? More >

Ten Thousand Waves (2010)

Originaltitel: Ten Thousand Waves

Produktionsland: CN/UK 2010

Regie: Isaac Julien

Darsteller: Maggie Cheung, Fagen Gong, Jennifer Lim, Ping Wang, Fu-dong Yang, Tao Zhao

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Mein cineastisches Jahr 2012 starte ich mit dem wirklich ganz fabelhaften Ten Thousand Waves von Isaac Julien. Ein grundweg aussergewöhnliches Bildwerk monumentaler Eindrücke. More >

Kommentar: Ein Hoch auf die Film-Einführung!

Alles, was sein Alter Ego aufwerten würde, wäre gern gesehen, hat er gesagt.

Also kann ich das hier ohne Scheu verkünden. Und mag es trotz der schleimigen Worte anbiedernd klingen, es ist tatsächlich mein purer Ernst: Der Grund, an kalten Sonntagen in das fabelhafte Münchner Werkstattkino zu marschieren sind tatsächlich nicht die dort laufenden Filme. Diese sind, zugegebenermaßen, für den Zuschauer mindestens die gleiche Tortur wie sie es einst für die Zensoren der damaligen Zeit gewesen sein mögen. Aber die Einführung der sogenannten “Jugendverderbernächte” durch Ulrich Bassenge sind ausnahmslos jeden Pfennig wert und geben selbst dem übelsten Machwerk den dringend notwendigen dramaturgischen Bogen der Erwartungshaltung. More >

Gedanken an Phantasm

Mit gerade mal 22 Jahren beschließt ein junger Mann italienischer Abstammung, seinen eigenen Horrorfilm zu drehen. Er übernimmt Drehbuch, Regie, Schnitt, Kamera. Sein Vater finanziert den Film. Seine Mutter übernimmt das Make-Up und das Catering. Freunde werden Schauspieler. Die Dreharbeiten beginnen im Sommer 1977. Der Name des jungen Mannes: Don Coscarelli. Don erzählt die Geschichte eines verfolgten Jungen. Verfolgt von einem großen, schwarzen Mann. Und eigentlich ist das im großen und ganzen auch schon. So einfach. Fast eine Kindergeschichte. Und Don arbeitet einen Alptraum seiner Jugend auf: Große, silberne, in der Luft wabernde Kugeln, welche das menschliche Gehirn aufsaugen und mit Mörderwerkzeugen gespickt sind. Eine Vorstellung, die ihn als 17-jähriger wahnsinnig gemacht haben soll, wie er in einem Interview zugab. Und ihn zum kreativen Schaffen triebe. Der Name des Opus: Phantasm.

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„Two days with Roger Corman”

München. Der altehrwürdige Gloria-Filmpalast. 10 Uhr.

Das Kino ist mäßig gefüllt. Erregtes Geflüster zwischen den Leuten – meist junge Besucher. Einige grübelnde Hornbrillenträger hier, ein paar extrovertierte Hutfetischisten dort. Geplant ist der persönliche Auftritt eines Film-Urgesteins und Oscarpreisträgers: Roger Corman. More >

Die Tür (2009)

Originaltitel: Die Tür

Produktionsland: D 2009

Regie: Anno Saul

Darsteller: Mads Mikkelsen, Jessica Schwarz, Heike Makatsch, Rüdiger Kühmstedt, Valeria Eisenbart

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Eigentlich glaubt man bei Zeitreisefilmen ja, alles schon mal irgendwie gesehen zu haben. Klar, das Spiel mit dem “Was-wäre-wenn”- und Schmetterlings-Effekt und Späße mit Zeitparadoxien unterhalten uns bereits seit H.G. Wells “Die Zeitmaschine” und sind irgendwie, nunja, zeitlos. Wirklich was Neues hält das Thema aber doch eigentlich nicht bereit, möchte man glauben. Nicht ganz so in Anno Sauls “Die Tür”, nach einer Idee des Romans “Die Damalstür” von Akif Pirinçci.

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Kommentar: “Die unbarmherzigen Schwestern” – in Retrospektive

Als ich am Montag Sucker Punch angeschaut habe, musste ich immer wieder an den Film “Die unbarmherzigen Schwestern” denken. Vielleicht, weil der Anfang und das Ende des Films sich ziemlich ähneln. Vielleicht auch, weil ich mir einfach nur gewünscht habe, jetzt einen guten Film zu sehen. Vielleicht auch, weil es in beiden Filmen um junge Mädchen geht, die aus einer Anstalt zu fliehen versuchen. More >

Sucker Punch (2011)

Originaltitel: Sucker Punch

Produktionsland: USA 2011

Regie: Zack Snyder

Darsteller: Emily Browning, Abbie Cornish, Jena Malone, Vanessa Hudgens, Jamie Chung

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Ein junges, aufsässiges Mädchen wird in eine Irrenanstalt eingeliefert. Um am Leben zu bleiben entflieht sie in eine Welt, in der sie tanzend gegen ihre Peiniger antritt. Story told. Eigentlich hätte Sucker Punche ein richtig guter Film werden können.

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Paranormal Activity 2 (2010)

Originaltitel: Paranormal Activity 2

Produktionsland: USA 2010

Regie: Tod Williams

Darsteller: Katie Featherston, Micah Sloat, Molly Ephraim

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Manchmal, ganz selten und nur in diesen ganz eigenen, unfreiwilligen, beklemmenden Augenblicken, kommt es vor, dass dich diese eine Filmszene einfängt, fesselt, fast zu Tränen rührt. Manchmal, ganz selten, da passiert Filmmagie. Wo sich zitternde, zierliche Frauenhände in das weiche Samtrot des Kinosessels graben, eben noch erhabene Männerblicke mit feuchtigkeitserfüllten Augen wie gebannt auf die flimmernde Kinoleinwand starren und die Pärchen sich wie selbstverständlich noch enger aneinander kuscheln. More >