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Saving Mr. Banks (2013)

Saving Mr. BanksOriginaltitel: Saving Mr. Banks

Produktionsland: USA 2013

Regie: John Lee Hancock

Darsteller: Emma Thompson, Tom Hanks, Paul Giamatti, Jason Schwartzman

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P. L. Travers war eine ungewöhnliche und kauzige Frau. Eigenwillig, manchmal exzentrisch und trotzdem verschlossen. Sie lebte alleinstehend in London. Selbst kinderlos hatte sie in den 40er Jahren ein Zwillingskind adoptiert – was in der damaligen Zeit ein ziemlich progressiver Schritt war. Ihre wahrscheinlich bisexuellen Beziehungen verheimlichte sie, genaus wie ihre australische Herkunft oder einige der erotischen Kurzgeschichten, die sie verfasst hatte. Sie schaffte sich einen britischen Akzent an und gab ihren Familiennamen auf. Nichts und niemand sollte jemals ihre Vergangenheit erfahren.

Bekannt geworden ist sie damals durch eine Kinderbuch-Figur, welche die Welt im wahrsten Sinne des Wortes wie im Fluge erobern sollte: Mary Poppins. Heute kennen P.L. Travers nur noch sehr wenige. Mary Poppins hingegen ist mittlerweile mit einer ganz anderen exzentrischen Person verbunden: Walt Disney. Er hatte Mary Poppins in den 60er Jahren verfilmt – ein gewaltiger Kassenschlager. Fünf Oscars. Und ein Trickeffekte-Durchbruch.

Das Verhältnis zwischen Walt Disney und P.L. Travers war kein gutes. Der Walt-Disney-Company wurde bis zum Ende vorgeworfen, Mary Poppins aus den Händen der Autorin gerissen und gegen ihren Willen verändert zu haben. Nun hat Disney genau diese umstrittene Vergangenheit in einem biographischen Film aufgearbeitet – und die Vergangenheit von P.L. Travers gleich mit.

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The Act of Killing (2012)

01Originaltitel: The Act of Killing

Produktionsland: DK 2012

Regie: Joshua Oppenheimer, Anonymous, Christine Cynn

Darsteller: Anwars Congo, Haji Anif, Syamsul Arifin, Sakhyan Asmara, Jusuf Kalla, Herman Koto

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Einige von uns mussten unweigerlich an die Nürnberger Prozesse denken, als wir gestern der Director’s-Cut-Premiere des Films “The Act of Killing” beiwohnten: An die Szenen, wo Nazis ihre schlimmsten Verbrechen relativierten – im festen Glauben, doch das richtige getan zu haben. Und als ich mich vor einiger Zeit mit der Holocaust-Leugnung beschäftigt hatte, fand ich das kollektive Unbewusstsein einer ganzen Bevölkerung über offensichtlich vor den eigenen Augen begangener Taten für das ohne Zweifel interessanteste Phänomen. More >

Loft (2008)

01Originaltitel: Loft

Produktionsland: B 2008

Regie: Erik Van Looy

Darsteller: Filip Peeters, Bruno Vanden Broecke, Marie Vinck, Matthias Schoenaerts

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Fünf erfolgreiche Männer betreten das luxuriöse Penthouse-Loft, das sie ohne dem Mitwissen ihrer Ehefrauen für heimliche Sexspielchen nutzen. Im Bett liegt eine ermordete, junge Frau. Das Problem: Keiner außer ihnen hatte den Schlüssel zum Appartement. More >

Ralph Reichts (2012)

Originaltitel: Wreck-It-Ralph

Produktionsland: US 2012

Regie: Rich Moore

Darsteller: John C. Reilly, Sarah Silverman, Alan Tudyk

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Dem Altersdurchschnitt des Kinopublikums zu urteilen, müssten die kostenlosen Freitickets der heutigen Vorpremiere zu Ralph Reichts wohl bei der Brigitte, Funk Uhr oder Super-Illu verlost worden sein. Tatsächlich war es am Ende dann wohl doch der Jahreszeiten-Verlag. Egal. Der Autor dieser Zeilen hat zwei der begehrten Tickets erhalten und sich Disneys neuen Streifen zu Gemüte geführt.
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Hugo Cabret (2011)

Originaltitel: Hugo

Produktionsland: US 2011

Regie: Martin Scorsese

Darsteller: Ben Kingsley, Sacha Baron Cohen, Asa Butterfield, Chloë Grace Moretzo

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Hugo Cabret ist ein auf Brian Selznicks Kinderroman “Die Entdeckung des Hugo Cabret” basierender Film aus der Feder von Martin Scorsese. Kann uns ein Film des Regisseurs, mit dessen Konterfei wir gute Filme auszeichnen, überhaupt enttäuschen?
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Anime-Special: Children Who Chase Lost Voices from Deep Below (2011)

Originaltitel: Hoshi o ou kodomo

Produktionsland: Japan 2011

Regie: Makoto Shinkai

Darsteller: Hisako Kanemoto, Kazuhiko Inoue, Miyu Irino

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Das ist er also, der neue Kinofilm von Makoto Shinkai. Dem vermutlich beachtenswertesten Anime-Jung-Regisseur unserer Zeit, der zuvor mit Filmen wie “A Place Promised in Our Early Days”, “5 Centimeters per Second” oder “Voices of a distant Star” die Herzen schwelgerischer Kinogänger erwärmte. Shinkai ist ein Phänomen. Ein Kinofilm, den ein Hayao Miyazaki für das Studio Ghibli mit über 100 Mitarbeitern entwirft, schafft dieser unscheinbare Japaner auf dem Mac in seinem Wohnzimmer – häufig allein. Er ist Autor. Animator. Produzent. Shinkais Filme sind Shinkai und das macht sie so sehenswert. Kitschig, ja. Aber filterfrei und irgendwo auch frei von jeder wirtschaftlichen Absicht und damit eines der ganz seltenen Stücke Romantik-Kinomagie, die ehrlich ist. Sein erstes großes Werk, die oben erwähnte Trilogie, handelt von Verlust und vom Entrissen sein, von Einsamkeit und den Sackgassen des Nicht-Loslassen-Könnens. Teilweise mit brachalien, resignierenden Einsichten. Mit “5 Centimeters” hatte Shinkai seine Aufarbeitung des Themas endgültig abgeschlossen – nicht ohne die für ihn typische Sprach- und Bilder-Lyrik, bis dass die Schmalzschwarte kracht. Wird in dem fast 2 Stunden langen “Kodomo” erneut philosophiert und geschmachtet? More >

Ten Thousand Waves (2010)

Originaltitel: Ten Thousand Waves

Produktionsland: CN/UK 2010

Regie: Isaac Julien

Darsteller: Maggie Cheung, Fagen Gong, Jennifer Lim, Ping Wang, Fu-dong Yang, Tao Zhao

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Mein cineastisches Jahr 2012 starte ich mit dem wirklich ganz fabelhaften Ten Thousand Waves von Isaac Julien. Ein grundweg aussergewöhnliches Bildwerk monumentaler Eindrücke. More >

Titanic 2

The Asylum muss man entweder lieben oder hassen. Das ist ein Filmstudio, dass sich auf billig Rip-Off Kopien bekannter Blockbuster spezialisiert hat: Man nimmt einen bekannten Multi-Millionen-Dollar Film, dreht die Geschichte mit Kleinsbudget billig nach, und bringt ihn nahezu gleichzeitig mit dem Filmrelease als DVD in den Einzelhandel. Aus einem “Pirates of the Carribean” wird dann ein “Pirates of Treasure Island”, statt “Snakes on a Plane” hat Asylum ein “Sankes on a Train” in den Handel gebracht und “Transformers” heißt bei Asylum einfach nur “Transmorphers”. Himmel, Asylum hat sogar ein Indy IV Rip-Off produziert mit dem Namen “Allan Quatermain and the Tempel of Skulls”.

Natürlich sind dabei nicht nur die Film an das Original angelehnt, auch das Cover sieht zum Verwechseln ähnlich aus. Das gefällt natürlich nicht Allen: Fox hatte vor einiger Zeit gegen den Film “The Day the Earth Stopped”, eine billige Kopie von “The Day the Earth stood still”, geklagt. Aktuell bringt Asylum den Film “Titanic 2” in die Kinos, die inoffizielle Fortsetzung von James Camerons Epos:


Quelle: Youtube

Shortie – The Raven

Was man mit einem kleinen Team und 5000 $ Budget so alles auf die Leinwand zaubern kann, demonstriert Ricardo de Montreuil eindrucksvoll mit seinem Kurzfilm “The Raven”. Da stört auch das product placement nur bedingt.

Chris Black possesses a power that could lead to the destruction of the current regime, and they will stop at nothing to destroy him. The chase is on as Chris runs for his life in this sci-fi thriller set in an alternate and futuristic Los Angeles.

Facebook User klicken hier für den Film.

Wer mehr über den Film erfahren will, klickt hier. Dort findet man Fotos vom Making Of, den 3D Modellen u.v.m.

Video of the Week #57 – The RavenListThumbs

Video of the Week #57 – The Raven

April 24, 2010

Ricardo de Montreuil and his team of of creatives created a new short film called “The Raven”. We follow powerfull Chris Black in a fight against high tech robots in a futuristic Los Angeles. With $ 5000 of budget and a RED camera he did a very good job.

THE RAVEN – 720 HD from THE RAVEN FILM on Vimeo.

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Angriff der Killerpixel

Und weils so schön war, heute gleich noch ein weiterer Kurzfilm: Patrick Jean malt seine ganze eigene, nerdige Apokalypse. Hier wird die Menschheit von Bösewichtern aus den 80er Jahren heimgesucht. Wer genau hinsieht, findet mindestens ebenso schöne Product Placements von Firmen, die wirklich jeder Nerd noch gut kennt, wie im letzten Beitrag “Logorama”. Viel Vergnügen: