NEWS

Logorama

2009 kamen die drei französischen Regisseure François Alaux, Hervé de Crécy und Ludovic Houplain zusammen und hatten eine gewagte Idee: Einen Animationsfilm nur aus Markennamen zu erstellen. Der Film wäre nicht nur eine Satire über den Kommerzkonsum unserer Welt, sondern auch ein Ad-Adsurdum-führendes Werk des Product Placements unserer Tage: Wo sich heute noch Firmen prügeln, um ihr neuestes Automobil bei James Bond unterzubringen, prügeln sich hier die Maskottchen der bekanntesten Firmen der Welt. Bislang ist nicht bekannt, ob sich irgendeine der betroffenen (tausende) Firmen bei den drei Franzosen beschwert hat. Der Academy war es jedenfalls einen Oscar wert. Viel Spaß beim Reingucken:

Serverumzug

In eigener Sache: FlickAddict.de ist auf einen neuen Server umgezogen!

Wenn diese Nachricht erscheint, dann befindet ihr Euch bereits auf dem neuen Server. Wenn irgendetwas auf www.flickaddict.de noch nicht so funktioniert, wie es sollte, teilt es uns mit. Bitte überprüft auch Euren RSS-Feed, dieser sollte weiterhin auf http://feeds.feedburner.com/Flickaddict lauten.

Space Invaders auf der großen Leinwand?

Warner Bros. Pictures sicherten sich angeblich die Rechte an dem Atari-Hit Space Invaders. Mark Gordon (Der Soldat James Ryan), Jason Blum (Der Vorleser) und Guymon Casady (The Expendables) sollen als Produzenten verpflichtet werden.

Dass die Studios in Hollywood schon so manche Schnapsidee hatten ist bekannt. Aber ein Space Inveaders-Film dürfte den Vogel wohl endgültig abschießen.

More >

Mickey Rourke spielt Conans Vater

Mickey Rourke übernimmt eine Rolle in dem Remake von “Conan der Barbar” von Marcus Nispel (Pathfinder, Freitag der 13.). Darin spielt er den Vater des Titelhelden Conan (Jason Momoa), der im gleichnamigen Film den Mord an seiner Familie rächen will.

Mickey Rourke hätte die Hauptrolle des Barbaren sicherlich auch gut zu Gesicht gestanden. Die Dreharbeiten sollen im März in Bulgarien beginnen.

Coen-Brüder verfilmen Western-Klassiker neu

Die Coen-Brüder planen ein Remake des Western-Klassikers “Der Marshall” zu drehen. Darin geht es um die 14-jährige Mattie Ross (Hailee Steinfeld), deren Vater umgebracht wurde. Damit der Mörder (Josh Brolin) nicht ungestraft davon kommt, beauftragt sie einen U.S. Marshall (Jeff Bridges) diesen zu finden. Texas Ranger LaBoeuf (Matt Damon) ist ebenfalls darin interessiert, den Mörder von Matties Vater zu fassen, da auf ihn eine hohe Kopfgeldprämie ausgesetzt ist.

Im Gegensatz zum Original mit John Wayne wollen sich Joel und Ethan Coen dichter an die gleichnamige Romanvorlage von Charles Portis halten, was bedeutet, dass Mattie Ross im Mittelpunkt der Geschichte steht.

Neuer, blutiger Trailer zu Valhalla Rising

Dass es bei Valhalla Rising nicht gerade harmlos zur Sache geht, konnte man schon nach den ersten Trailer erahnen. In dem neuesten Trailer zum kommenden Film von Nicolas Winding Refn mit Mads “Never Smile” Mikkelsen in der Hauptrolle scheint rohe Gewalt eine große Rolle zu spielen. Über die  Story erfährt man in den knapp 2 Minuten nämlich nichts Neues. Dafür gibts abgetrennte Köpfe, viel Blut und eine kurze Exkursion in die Kunst der Chirurgie, in der uns One-Eye zeigt, wie man Organe fachgerecht entfernt, das Ganze unterlegt mit netter Musik.


Bleibt zu hoffen, dass die Story im fertigen Film nicht vernachlässigt wird und uns nicht nur eine Aneinanderreihung brutaler Gore-Szenen erwartet. Aber normalerweise weiß Nicolas Winding Refn, wie sich beides sehenswert miteinander verbinden lässt.

Bruce Willis rettet die Welt in Stirb Langsam 5

Bruce Willis kann es nicht lassen. 25 Jahre nach dem ersten “Stirb Langsam” kehrt John McClane ein fünftes Mal zurück um nicht weniger als die Welt zu retten. Getreu dem Motto “Je größer desto besser” weitet sich der Handlungsort erneut aus. Die Handlungsorte wurden von Teil zu Teil immer größer: Hochhaus –> Flughafen –> New York –> USA. Jetzt also die Welt.

Viel mehr Informationen gibt es über Stirb Langsam 5 bisher nocht nicht. Regie soll erneut Len Wiseman übernehmen, der bereits Teil 4  gedreht hat. Ob es Bruce Willis mit 55 Jahren immer noch als John McClane drauf hat erfahren wir voraussichtlich 2011.

Bal (Honey) Gewinner des goldenen Bären 2010

Die Gewinner der 60. Berlinale stehen fest. Bal (Honey) wurde mit dem goldenen Bären als bester Film ausgezeichnet. In der deutsch-türkischen Produktion des Regisseurs Semih Kaplanoglu geht es um den sechsjährigen Yusuf, dessen Vater, ein Bienenzüchter, auf mysteriöse Weise verschwindet.

Die Gewinner des silbernen Bären:

More >

Comeback von El Duderino?

Die Gerüchteküche brodelt schon länger, jetzt gibt es allerdings ernsthafte Anzeichen für die Fortsetzung des Kultfilms “The Big Lebowski”. Jeff Bridges sagte kürzlich: “Die Chancen, dass ich wieder mit den Coen-Brüdern zusammenarbeite und wir einen zweiten Teil drehen, sind groß”.

Wir dürfen also gespannt sein, ob wir bald den 60-jährigen Jeff Bridges erneut als “Seine Dudeheit” sehen werden.

Avatar – das Buch!

James Cameron war ja noch nie der große Plotschreiber – hatten wir ja erst letztens. Das hindert ih allerdings nicht daran, jetzt groß einen Roman anzukündigen, einen der die Geschichte von Avatar aufgreifen und näher beleuchten soll.

Dabei stellt Cameron gleich klar: “There are things you can do in books that you can’t do with films”, also will er ganz kreativ mit “interior monologues” arbeiten – und manche werden hier bestimmt freudig Ausrufen: Sehr gut James! Hauptsache keine Dialoge! Verschone uns!

Leider will Mr. Blockbuster sich sehr eng an die Vorlage halten und ist sich dabei sicher, dass sein Buch ein Erfolg wird. Vielleicht sollte ihm jemand aber noch sagen, dass man ohne gute Geschichte keine guten Romane schreiben kann. Schließlich gibts in Romanen keine Explosionen, Special Effects und 3D – obwohl: Dan Brown macht es ja seit Jahren auch nicht anders.

Besser als ich es in Worte fassen kann, trifft es allerdings ein anonymer Kommentator:

“I thought George Lucas had become full of himself but James Cameron is worse.”