<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?>
<rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
	xmlns:slash="http://purl.org/rss/1.0/modules/slash/"
	>

<channel>
	<title>FlickAddict</title>
	<atom:link href="http://www.flickaddict.de/flick/?feed=rss2" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>http://www.flickaddict.de/flick</link>
	<description>We are guilty of being addicted to flicks</description>
	<lastBuildDate>Thu, 16 Feb 2012 20:58:30 +0000</lastBuildDate>
	<generator>http://wordpress.org/?v=2.9.1</generator>
	<language>en</language>
	<sy:updatePeriod>hourly</sy:updatePeriod>
	<sy:updateFrequency>1</sy:updateFrequency>
			<item>
		<title>Hugo Cabret (2011)</title>
		<link>http://www.flickaddict.de/flick/?p=1007</link>
		<comments>http://www.flickaddict.de/flick/?p=1007#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 16 Feb 2012 20:57:33 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Basti</dc:creator>
				<category><![CDATA[FLICKS]]></category>
		<category><![CDATA[3D]]></category>
		<category><![CDATA[Action]]></category>
		<category><![CDATA[Kinderfilm]]></category>
		<category><![CDATA[Kitsch]]></category>
		<category><![CDATA[Östrogen]]></category>
		<category><![CDATA[Scorsese]]></category>
		<category><![CDATA[Testosteron]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.flickaddict.de/flick/?p=1007</guid>
		<description><![CDATA[ Originaltitel: Hugo
 
Produktionsland: US 2011
Regie: Martin Scorsese
Darsteller: Ben Kingsley, Sacha Baron Cohen, Asa Butterfield, Chloë Grace Moretzo
Trailer
Hugo Cabret ist ein auf Brian Selznicks Kinderroman &#8220;Die Entdeckung des Hugo Cabret&#8221; basierender Film aus der Feder von Martin Scorsese. Kann uns ein Film des Regisseurs, mit dessen Konterfei wir gute Filme auszeichnen, überhaupt enttäuschen?

Im Paris der frühen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong><img class="alignleft" title="hugo cabret" src="http://www.flickaddict.de/flick/wp-content/uploads/hugoc.jpg" alt="" width="150" height="220" /> </strong><img class="alignright size-medium wp-image-457" title="Anime" src="http://i47.tinypic.com/ab3ytv.png" alt="" width="50" height="43" /><strong>Originaltitel:</strong> Hugo</p>
<p><strong> </strong></p>
<p><strong>Produktionsland:</strong> US 2011</p>
<p><strong>Regie:</strong> Martin Scorsese</p>
<p><strong>Darsteller:</strong> Ben Kingsley, Sacha Baron Cohen, Asa Butterfield, Chloë Grace Moretzo</p>
<p><strong><a href="http://www.youtube.com/v/n4jp69Lt29k&amp;autoplay=1" rel="shadowbox[post-1007];player=swf;width=640;height=385;">Trailer</a></strong></p>
<p>Hugo Cabret ist ein auf Brian Selznicks Kinderroman &#8220;Die Entdeckung des Hugo Cabret&#8221; basierender Film aus der Feder von Martin Scorsese. Kann uns ein Film des Regisseurs, mit dessen Konterfei wir gute Filme auszeichnen, überhaupt enttäuschen?<br />
<span id="more-1007"></span></p>
<p>Im Paris der frühen 30er-Jahre findet Halbwaise Hugo zusammen mit seinem Vater, ein begnadeter Uhrmacher, eine mysteriöse mechanische Figur. Der Vater ist überzeugt, die filigrane Mechanik reparieren zu können, findet jedoch vorher durch einen Brand im Museum tragisch seinen Tod. Hugo kann die Figur aus der Asche des Museums retten und will das Geheimnis der Mechanik entschlüsseln, in der Hoffnung, dadurch eine letzte Botschaft seines Vaters zu erhalten. Als Waisenkind verbringt Hugo nun die Zeit in einer Dachgeschoßwohnung eines der Pariser Bahnhöfe und versucht alles, um die Mechanik wieder in Gang zu setzen. Dabei gerät er ins Visier eines mysteriösen Spielwarenhändlers, dessen Vergangenheit eng mit dem Puppenapparat zusammenzuhängen scheint. Ab sofort verschwimmt die Fiktion des Films mit der biographischen Realität eines der größten Filmemachers unserer Zeit.</p>
<p style="text-align: center;"><strong>Basti:</strong> Famoser Einstieg von Grandioso-Regisseur Martin Scorsese in die Familienunterhaltung. Was sich für mich zunächst als etwas trivialer Henry-Butter-Klon anfühlt und einem bei den teilweise völlig Scorsese-unüblich grottenschlechten (oder zumindest grottenschlecht lokalisierten) Dialogen sauer aufstößt, endet in einer herzlichen Hommage an das Kino im Allgemeinen und George Melies im Speziellen. Die gelungene Vermischung von realem Fakt und kindlicher Fiktion macht in ihrer Doppelbödigkeit den Reiz für jeden Kinoenthusiasten und Freund der Früh-Film-Ära aus – für allen anderen ist es, neben einem perfekten Valentinstag-Film, ein (leider vielleicht manchmal etwas zu bemühter) Grundkurs in Filmmagie – die sich allein aus Hommagegründen alles, was das Filmvermögen an Emotionen hervorrufen kann, erlauben darf, ohne zu aufgesetzt zu wirken.</p>
<p style="text-align: center;">Verkleidet wird das Werk in eine unfassbar kitschige und dennoch stimmige Kulisse Paris in warmen Farben, die perfekt in die kalte Jahreszeit passt. Wenn sich der 3D-Effekt dann auch noch als integraler Bestandteil der Hommage rechtfertigt und dank tausender tanzender Schneefloken, Staubpartikeln und duzender atemberaubender Kamerafahrten mitreißt ohne zu entreißen, dann hat der große Scorsese -erneut- einen großen Film gemacht, der mich am Schluß doch noch überzeugt hat. Ein Film von einem Kinoliebhaber, für Kinoliebhaber. <a href="http://www.amazon.de/exec/obidos/ASIN/3899217985/coaster09" target="_blank"><br />
</a></p>
<p style="text-align: center;"><strong> </strong></p>
<p style="text-align: center;"><img class="aligncenter size-full wp-image-334" title="9 out of 10" src="/flick/wp-content/uploads/9-Scorseses.png" alt="" width="230" height="63" /></p>
<p>p</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.flickaddict.de/flick/?feed=rss2&amp;p=1007</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Anime-Special: Children Who Chase Lost Voices from Deep Below (2011)</title>
		<link>http://www.flickaddict.de/flick/?p=995</link>
		<comments>http://www.flickaddict.de/flick/?p=995#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 08 Feb 2012 20:48:14 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Basti</dc:creator>
				<category><![CDATA[FLICKS]]></category>
		<category><![CDATA[Abenteuer]]></category>
		<category><![CDATA[Action]]></category>
		<category><![CDATA[Anime]]></category>
		<category><![CDATA[Kitsch]]></category>
		<category><![CDATA[Östrogen]]></category>
		<category><![CDATA[Wolken]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.flickaddict.de/flick/?p=995</guid>
		<description><![CDATA[ Originaltitel: Hoshi o ou kodomo
 
Produktionsland: Japan 2011
Regie: Makoto Shinkai
Darsteller: Hisako Kanemoto, Kazuhiko Inoue, Miyu Irino
Trailer
Das ist er also, der neue Kinofilm von Makoto Shinkai. Dem vermutlich beachtenswertesten Anime-Jung-Regisseur unserer Zeit, der zuvor mit Filmen wie &#8220;A Place Promised in Our Early Days&#8221;, &#8220;5 Centimeters per Second&#8221; oder &#8220;Voices of a distant Star&#8221; die [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong><a href="http://www.play-asia.com/Children_Who_Chase_Lost_Voices_From_Deep_Below/paOS-13-71-lt-49-en-70-494j.html"><img class="alignleft" title="Voices" src="http://www.flickaddict.de/flick/wp-content/uploads/cwc.jpg" alt="" width="150" height="220" /></a> </strong><img class="alignright size-medium wp-image-457" title="Anime" src="/flick/wp-content/uploads/bastisanime.png" alt="" width="126" height="106" /><strong>Originaltitel:</strong> Hoshi o ou kodomo</p>
<p><strong> </strong></p>
<p><strong>Produktionsland:</strong> Japan 2011</p>
<p><strong>Regie:</strong> Makoto Shinkai</p>
<p><strong>Darsteller:</strong> Hisako Kanemoto, Kazuhiko Inoue, Miyu Irino</p>
<p><strong><a href="http://www.youtube.com/v/T37GhIqsO28" rel="shadowbox[post-995];player=swf;width=640;height=385;">Trailer</a></strong></p>
<p>Das ist er also, der neue Kinofilm von Makoto Shinkai. Dem vermutlich beachtenswertesten Anime-Jung-Regisseur unserer Zeit, der zuvor mit Filmen wie &#8220;A Place Promised in Our Early Days&#8221;, &#8220;5 Centimeters per Second&#8221; oder &#8220;Voices of a distant Star&#8221; die Herzen schwelgerischer Kinogänger erwärmte. Shinkai ist ein Phänomen. Ein Kinofilm, den ein Hayao Miyazaki für das Studio Ghibli mit über 100 Mitarbeitern entwirft, schafft dieser unscheinbare Japaner auf dem Mac in seinem Wohnzimmer &#8211; häufig allein. Er ist Autor. Animator. Produzent. Shinkais Filme sind Shinkai und das macht sie so sehenswert. Kitschig, ja. Aber filterfrei und irgendwo auch frei von jeder wirtschaftlichen Absicht und damit eines der ganz seltenen Stücke Romantik-Kinomagie, die ehrlich ist. Sein erstes großes Werk, die oben erwähnte Trilogie, handelt von Verlust und vom Entrissen sein, von Einsamkeit und den Sackgassen des Nicht-Loslassen-Könnens. Teilweise mit brachalien, resignierenden Einsichten. Mit &#8220;5 Centimeters&#8221; hatte Shinkai seine Aufarbeitung des Themas endgültig abgeschlossen &#8211; nicht ohne die für ihn typische Sprach- und Bilder-Lyrik, bis dass die Schmalzschwarte kracht. Wird in dem fast 2 Stunden langen &#8220;Kodomo&#8221; erneut philosophiert und geschmachtet?<span id="more-995"></span></p>
<p><a href="http://www.flickaddict.de/flick/wp-content/uploads/cwc2.jpg" rel="shadowbox[post-995];player=img;"><img class="aligncenter size-full wp-image-1004" title="cwc" src="http://www.flickaddict.de/flick/wp-content/uploads/cwc2.jpg" alt="" width="500" height="281" /></a></p>
<p>Nicht wirklich. Dahin, wo in Shinkais Filmen bislang viele Off-Spreche und tiefgründige Analysen menschlicher Psyche den Ton angaben, gesellt sich in Hoshi o ou kodomo nun eine ganz klassische Abenteuergeschichte, die einfach erzählt ist: Ein Mädchen und ihr Lehrer sind auf der Suche nach der Unterwelt, um dort ihre toten Mitmenschen zu finden &#8211; und möglicherweise wieder aufleben zu lassen. Im Falle des Mädchens ist die Motivation dafür relativ schlecht begründet. Wo sich Shinkai vorher viel Zeit für seine Charaktere und ihre Gefühle nahm, muss er nun relativ schnell einen Mitmenschen einführen, der im Verlauf des Films fast sofort wieder von der Bildfläche verschwindet und somit zwangsweise blas bleibt. Die verzweifelte Suche nimmt man der jungen Asuna so nicht ganz ab, eine Liebesgeschichte entwickelt sich ohnehin kaum. Im Falle des Lehrers fehlt die Bezugsperson für den Zuschauer völlig. Das führt teilweise soweit, dass Asuna im Laufe des Films sich plötzlich selbst die Frage stellen muss, warum sie überhaupt mitgegangen ist.</p>
<p>Auf ihrem Weg ersetzen nun zunehmend Actionsequenzen die sonst philosophisch-nachdenklichen Passagen Shinkais früherer Filme. Damit dürfte &#8220;Kodomo&#8221; mit Sicherheit zum zugänglichsten Film aus seiner Feder zählen. Der Griff nach den obersten Riegen im Anime-Business und selbst die Anspielung auf Ghibli sind dem Independent nicht ganz abzustreiten. Schade eigentlich, denn genau das hatte seine vorherigen Filme so erfrischend anders im Anime-Segment gemacht. Die Sequenzen, in denen gegen dunkle Monster gekämpft wird, sind dabei keineswegs schlecht in Szene gesetzt, nur gelingt es Shinkai im Gegensatz zum ebenfalls vergleichsweise actionreichen Erstlingswerk &#8220;Voices&#8221; diesmal kaum noch, die Sequenzen in einen konkreten, ethischen Handlungsbogen zu stellen. Sie sind, was sie in fast allen anderen Anime-Filmen auch sind: Lückenfüller für&#8217;s schnelle Gehirn abschalten. Erst gegen Ende, wenn Asuna einsam durch eine Moorlandschaft streift und von allen Seiten durch Dämonen belagert wird, bekommt die Handlung wieder eine etwas teifergreifende Brisanz.</p>
<p><a href="http://www.flickaddict.de/flick/wp-content/uploads/cwc1.jpg" rel="shadowbox[post-995];player=img;"><img class="aligncenter size-full wp-image-1002" title="cwc" src="http://www.flickaddict.de/flick/wp-content/uploads/cwc1.jpg" alt="" width="500" height="281" /></a></p>
<p>Zum gleichen Zeitpunkt löst Shinkai dann auch auf, worum es ihm in seinem aktuellen Machwerk geht &#8211; nach fast 90 Minuten Abenteuer-Laufzeit mit vergleichsweise vielen Handlungsbögen und Charakteren, die nur minimale Aufgaben im Vorantreiben der Idee haben, wirkt das etwas aufgesetzt, ändert aber nichts daran, dass man hier plötzlich wieder Shinkais unerreichtes Fingerspitzengefühl für Themen der Menschlichkeit erspüren kann. Waren seine letzten Filme durchgehend durch Schmerz und Melancholie geprägt, setzt er diesmal ganz bewusst den Neuanfang in den Mittelpunkt der Geschichte und führt damit, höchstwahrscheinlich ebenfalls bewusst, seine komplette Reise ad adsurdum. Das im Film durchzogene Thema des Abschieds wird am Ende durch ein &#8220;Hallo&#8221; konterkariert, dass sich bis in den Endsong mit dem treffenden Namen &#8220;Goodbye and Hello&#8221; hineinzieht: Jeder Abschied ist auch ein Anfang, könnte man die simple Botschaft abkürzen.</p>
<p>So wirklich etwas komplett Neues erfahren hat man als Zuschauer diesmal irgendwie nicht. Aber vermutlich soll der Film das auch garnicht erreichen. Es ist Shinkais erster auf mehr Mainstream getrimmter Film. Gerade noch genug Schmalz für die eingefleischten Fans von fallendem Schnee im Schornstein-qualmenden Winterdorf, verkitschten Sonnenuntergängen mit vorbeifliegenden Möwen oder blau-lila durchsetzter Wolkenhimmel mit Lensflares. Und gerade genug Zugänglichkeit für Freunde klassischer Anime-Abenteuer mit einer kleinen Botschaft und einigen Berieselungs-Phasen. Das ganze verpackt in Shinkais unfassbarer Grafik, von der man sich erneut jeden Hintergrund am liebsten sofort an die Wand hängen würde. Die Qualität der Zeichnungen allein ist somit durchaus mitreißend und Shinkai zieht in der Unterwelt alle Register, um sie mit spannenden und fantasiereichen Figuren zu bevölkern und eine ganz tolle Atmosphäre zu schaffen.</p>
<p style="text-align: center;"><img class="aligncenter" src="http://www.flickaddict.de/flick/wp-content/uploads/makoto-01.jpeg" alt="" width="500" height="281" /></p>
<p><strong>Basti:</strong> Hoshi o ou kodomo hat mich zunächst ein wenig enttäuscht. Ich hatte eine erneute, gefühlsstarke Reise erwartet, die durch ihre Direktheit, manchmal auch grausame Ehrlichkeit an sich auch irgendwo eine spannende Achterbahnfahrt ist. Geliefert hat mir Shinkai einen unglaublich toll gezeichneten Anime, der perfekt unterhält und damit mit Sicherheit auch zum Besten gehört, was die japanische Animationsszene im letzten Jahr herausgebracht hat. Der Schluß fühlt sich warm und menschlich an, so wie man das von Shinkai gewohnt ist &#8211; bis dahin sind aber auch viele sehr gewöhnliche Szenen im Film zu sehen. Vielleicht macht sich auch das erstmalig völlige Fehlen von der für ihn sonst so typischen Off-Stimme bemerkbar, die vorher einen tieferen Blick in die Charaktere erlaubt hatte. Insofern kann mich Shinkai mit diesem Werk nicht ganz so interessiert mitreißen wie z.B. mit 5 Centimeters. Die Charaktere sind mir einen ticken zu egal, die Idee zu trivial, die Actionsequenzen zu brachial. Geschmachtet habe ich trotzdem ein wenig &#8211; der tollen Animation und Grafik wegen. Auch der Soundtrack überzeugt erneut. Wer mit den lyrischen Werken ohnehin nie was anfangen konnte und sowieso auf ein audiovisuelles Erlebnis aus ist, für den könnte dies aber der Beste der Shinkais sein. 3,5 von 5 Scorseses. Eine deutsche Veröffentlichung ist für 2012 bei Kazé geplant.<a href="http://www.amazon.de/exec/obidos/ASIN/3899217985/coaster09" target="_blank"><br />
</a></p>
<p style="text-align: center;"><strong> </strong></p>
<p style="text-align: center;"><img class="aligncenter size-full wp-image-334" title="7.5 out of 10" src="/flick/wp-content/uploads/75-Scorseses.png" alt="" width="230" height="63" /></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.flickaddict.de/flick/?feed=rss2&amp;p=995</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Ten Thousand Waves (2010)</title>
		<link>http://www.flickaddict.de/flick/?p=991</link>
		<comments>http://www.flickaddict.de/flick/?p=991#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 10 Jan 2012 22:10:21 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Basti</dc:creator>
				<category><![CDATA[FLICKS]]></category>
		<category><![CDATA[Asien]]></category>
		<category><![CDATA[Bildgewalt]]></category>
		<category><![CDATA[Kunst]]></category>
		<category><![CDATA[Monumental]]></category>
		<category><![CDATA[New-Age]]></category>
		<category><![CDATA[Raumkunst]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.flickaddict.de/flick/?p=991</guid>
		<description><![CDATA[ Originaltitel: Ten Thousand Waves
 
Produktionsland: CN/UK 2010
Regie: Isaac Julien
Darsteller: Maggie Cheung, Fagen Gong, Jennifer Lim, Ping Wang, Fu-dong Yang, Tao Zhao
Trailer
Mein cineastisches Jahr 2012 starte ich mit dem wirklich ganz fabelhaften Ten Thousand Waves von Isaac Julien. Ein grundweg aussergewöhnliches Bildwerk monumentaler Eindrücke. Gezeigt wird ein Asien, das durch den Sturm zwischen Tradition und [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong><a href="http://img718.imageshack.us/img718/4179/screenshot20100927at150.jpg" rel="shadowbox[post-991];player=img;"><img class="alignleft" title="die tür" src="http://img718.imageshack.us/img718/4179/screenshot20100927at150.jpg" alt="" width="150" height="220" /></a> </strong><img class="alignright size-medium wp-image-457" title="Anime" src="http://i47.tinypic.com/ab3ytv.png" alt="" width="50" height="43" /><strong>Originaltitel:</strong> Ten Thousand Waves</p>
<p><strong> </strong></p>
<p><strong>Produktionsland:</strong> CN/UK 2010</p>
<p><strong>Regie:</strong> Isaac Julien</p>
<p><strong>Darsteller:</strong> Maggie Cheung, Fagen Gong, Jennifer Lim, Ping Wang, Fu-dong Yang, Tao Zhao</p>
<p><strong><a href="http://www.youtube.com/v/bwFuEsAUi14" rel="shadowbox[post-991];player=swf;width=640;height=385;">Trailer</a></strong></p>
<p>Mein cineastisches Jahr 2012 starte ich mit dem wirklich ganz fabelhaften <a href="http://www.imdb.com/title/tt1744790/">Ten Thousand Waves</a> von Isaac Julien. Ein grundweg aussergewöhnliches Bildwerk monumentaler Eindrücke.<span id="more-991"></span> Gezeigt wird ein Asien, das durch den Sturm zwischen Tradition und Postmoderne hin- und hergeworfen wird. Warme Farben des Abendlandes vermischen sich mit Westernflair, fliegende Menschen in wehenden Kleidern erinnern mit ihrer geisterhaften Erscheinung an Klassiker aus &#8220;A Chinese Ghost Story&#8221;, würden sie nicht -fast schon durchsichtig- durch die Wolkenkratzerschluchten Shanghais gleiten.</p>
<p>In Szene gesetzt wird all dass in minituös ausbalancierten Sequenzen, in welcher der Zuschauer situativ an das Themenfeld der Konflikte herangeführt wird, bis er vom Voyeuristen zum Beteiligten, oder besser gesagt, zum Opfer, wird &#8211; im übrigen mein persönlicher Höhepunkt des Films, in dem die Farbe grün, ein bezauberndes, im Nebel versinkendes Flusdeltas und die Frage nach dem, was von der asiatischen Tradition von heute überhaupt noch Realität ist, eine zentrale Rolle spielt und clever aufgelöst wird.</p>
<p>Der Kampf der Traditionen gegen die Moderne ist auch eine Aufarbeitung der (politischen) Vergangenheit, womöglich auch eine Abrechnung. Sie ist auch eine Studie über die eigene Zerissenheit einer propagierter Tugend der Langsamkeit im Strudel der schnelllebigen Arbeitswelt, visualisiert unter anderem durch stetig wachsenden Verkehrschaos, in welchem der Zushauer zu versinken scheint. Am Schluß spielen die Geschichten (die wohl zweifelsohne erzählt werden, sich mir aber nur rudimentär erschlossen) dann auch nur eine untergeordnete Rolle. Der Eindruck zählt und der ist durchaus mannigfaltig und für sich vermutlich schon ein Ausdruck des Information-Overkills der Neuzeit.</p>
<p>Für die Präsentation werden neun Leinwände benötigt, die je nach Situation gleichzeitig angesteuert werden. Genau wie das Bild wandert auch Ton und die meist in Dunkelpassagen vorgetragenen poetischen oder philosophischen Gedanken durch den Raum und ergeben somit ein nicht nur multimediales sondern durchweg räumlich-sinnliches Erlebnis, ohne dabei die eigentliche Grundidee aus den Augen zu verlieren.<br />
<strong> </strong></p>
<p style="text-align: center;"><strong>Basti:</strong> Großes Kino. Ich bin froh, dass ich heute noch die letzte Vorstellung im <a href="http://www.museum-brandhorst.de/">Brandhorst</a> mitverfolgen konnte. Ich hab vermutlich im ganzen letzten Filmjahr keinen Filmsaal beeindruckter verlassen als diesen. Jetzt kann 2012 kommen!<a href="http://www.amazon.de/exec/obidos/ASIN/3899217985/coaster09" target="_blank"><br />
</a></p>
<p style="text-align: center;"><strong> </strong></p>
<p style="text-align: center;"><img class="aligncenter size-full wp-image-334" title="8,5 out of 10" src="/flick/wp-content/uploads/85-Scorseses.png" alt="" width="230" height="63" /></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.flickaddict.de/flick/?feed=rss2&amp;p=991</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Kommentar: Ein Hoch auf die Film-Einführung!</title>
		<link>http://www.flickaddict.de/flick/?p=987</link>
		<comments>http://www.flickaddict.de/flick/?p=987#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 30 Nov 2011 12:37:04 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Basti</dc:creator>
				<category><![CDATA[SPECIALS]]></category>
		<category><![CDATA[Crap]]></category>
		<category><![CDATA[Genitalien]]></category>
		<category><![CDATA[SciFi]]></category>
		<category><![CDATA[Splatter]]></category>
		<category><![CDATA[Zombies]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.flickaddict.de/flick/?p=987</guid>
		<description><![CDATA[Alles, was sein Alter Ego aufwerten würde, wäre gern gesehen, hat er gesagt.
Also kann ich das hier ohne Scheu verkünden. Und mag es trotz der schleimigen Worte anbiedernd klingen, es ist tatsächlich mein purer Ernst: Der Grund, an kalten Sonntagen in das fabelhafte Münchner Werkstattkino zu marschieren sind tatsächlich nicht die dort laufenden Filme. Diese [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Alles, was sein Alter Ego aufwerten würde, wäre gern gesehen, hat er gesagt.</p>
<p>Also kann ich das hier ohne Scheu verkünden. Und mag es trotz der schleimigen Worte anbiedernd klingen, es ist tatsächlich mein purer Ernst: Der Grund, an kalten Sonntagen in das fabelhafte Münchner Werkstattkino zu marschieren sind tatsächlich nicht die dort laufenden Filme. Diese sind, zugegebenermaßen, für den Zuschauer mindestens die gleiche Tortur wie sie es einst für die Zensoren der damaligen Zeit gewesen sein mögen. Aber die Einführung der sogenannten &#8220;<strong>Jugendverderbernächte</strong>&#8221; durch <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Ulrich_Bassenge">Ulrich Bassenge</a> sind ausnahmslos jeden Pfennig wert und geben selbst dem übelsten Machwerk den dringend notwendigen dramaturgischen Bogen der Erwartungshaltung.<span id="more-987"></span></p>
<p>Diesmal standen die schmutzige Schundwerke &#8220;White Slave from Chinatown&#8221; und &#8220;A Thousands Pleasures&#8221; auf dem Programm. Zu den Filmen sage ich jetzt einmal nichts. Aber wer wissen möchte, was er ohne Bassenges Kinoansagen alles verpasst, für den habe ich das letzte Mal einfach kräftig den guten Mann in Ton und Bild eingefangen, das ich Euch hiermit ans Herz lege:</p>
<p style="text-align: center;"><iframe src="http://www.youtube.com/embed/arWEQtZUpEs?rel=0&amp;hd=1" frameborder="0" width="560" height="315"></iframe></p>
<p>Um es noch einmal ganz deutlich zu machen: Es gibt nichts über einen guten Film-Ansager. Eine Kunst, die einfach viel zu wenig ausgeübt wird.</p>
<p>Nächstes Jahr soll es die &#8220;Jugendverderbernacht&#8221; nicht mehr ganz so häufig geben. Bassenge hat ein wenig durchklingen lassen, dass die Film-Events dann teilweise sogar noch an sein privates Geldsäckel gingen. Die Besucherquote ist wohl fluktuativ. Ich kann natürlich nicht für die gesamte Besucherschaft sprechen, aber ich weiß, dass ich nicht der Einzige bin, der den Preis von gerade mal 5 Euro für die Filmabende unverschämt günstig findet.</p>
<p>Außerdem möchte ich hiermit einen Aufruf starten, dass sich Bassenge ruhig auch mal einen Abend lang stärker in den Mittelpunkt rückt. Der Mann ist ein wandelndes Trash-, Horror- und Pornofilm-Lexikon und kann so allerlei Anekdoten erzählen, denen zu lauschen ein wahrer Hochgenuß ist. Ein lustiger Abend mit Bassenge, einigen Geschichten und vielleicht eben nur mal ein paar kurzen, kommentierten Filmausschnitten anstatt gleich immer die volle Ladung; dafür etwas mehr Filmwissen und verrückte Randnotizen&#8230; Für sowas würde ich gerne auch mal nen größeren Schein auf den Tisch legen. Vielleicht liest der Verderber ja mal wieder mit und überlegt es sich&#8230;</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.flickaddict.de/flick/?feed=rss2&amp;p=987</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Gedanken an Phantasm</title>
		<link>http://www.flickaddict.de/flick/?p=979</link>
		<comments>http://www.flickaddict.de/flick/?p=979#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 03 Oct 2011 13:57:29 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Basti</dc:creator>
				<category><![CDATA[SPECIALS]]></category>
		<category><![CDATA[Bubba]]></category>
		<category><![CDATA[Coscarelli]]></category>
		<category><![CDATA[David Lynch]]></category>
		<category><![CDATA[Gore]]></category>
		<category><![CDATA[Ho-Tep]]></category>
		<category><![CDATA[Horror]]></category>
		<category><![CDATA[phantasm]]></category>
		<category><![CDATA[SFX]]></category>
		<category><![CDATA[Splatter]]></category>
		<category><![CDATA[Surrealismus]]></category>
		<category><![CDATA[Thriller]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.flickaddict.de/flick/?p=979</guid>
		<description><![CDATA[Mit gerade mal 22 Jahren beschließt ein junger Mann italienischer Abstammung, seinen eigenen Horrorfilm zu drehen. Er übernimmt Drehbuch, Regie, Schnitt, Kamera. Sein Vater finanziert den Film. Seine Mutter übernimmt das Make-Up und das Catering. Freunde werden Schauspieler. Die Dreharbeiten beginnen im Sommer 1977. Der Name des jungen Mannes: Don Coscarelli. Don erzählt die Geschichte [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: left;">Mit gerade mal 22 Jahren beschließt ein junger Mann italienischer Abstammung, seinen eigenen Horrorfilm zu drehen. Er übernimmt Drehbuch, Regie, Schnitt, Kamera. Sein Vater finanziert den Film. Seine Mutter übernimmt das Make-Up und das Catering. Freunde werden Schauspieler. Die Dreharbeiten beginnen im Sommer 1977. Der Name des jungen Mannes: Don Coscarelli. Don erzählt die Geschichte eines verfolgten Jungen. Verfolgt von einem großen, schwarzen Mann. Und eigentlich ist das im großen und ganzen auch schon. So einfach. Fast eine Kindergeschichte. Und Don arbeitet einen Alptraum seiner Jugend auf: Große, silberne, in der Luft wabernde Kugeln, welche das menschliche Gehirn aufsaugen und mit Mörderwerkzeugen gespickt sind. Eine Vorstellung, die ihn als 17-jähriger wahnsinnig gemacht haben soll, wie er in einem Interview zugab. Und ihn zum kreativen Schaffen triebe. Der Name des Opus: <strong>Phantasm</strong>.</p>
<p style="text-align: left;"><img class="aligncenter" title="phantasm2" src="http://blog.coaster.de/wordpress/wp-content/uploads/phantasm2.jpg" alt="" width="560" height="300" /><span id="more-979"></span></p>
<p style="text-align: left;">Don dreht an dem Gesamtwerk über 20 Jahre. Der veröffentlichte erste Teil wird unmittelbar ein Kultfilm und bis heute wird die Geschichte um den Jungen mit den Mörderkugeln entweder innig geliebt oder verständnislos gehasst. Mit einer Ausnahme bleibt der Regisseur Hollywood fern: Phantasm ist Don und Don ist Phantasm. Man kann über Phantasm viel sagen, aber mit Sicherheit nicht, sie sei nicht atmosphärisch. Der Junge, sein cooler Freund Reggie und der Plymouth Barracuda, mit dem der Film über seine Entwicklungszeit praktisch jedes gruselige Kuhdorf in den Staaten durchreist. Angus Scrimm als der unheimliche &#8220;Tall Man&#8221;, immer auf den Fersen. Coscarelli schafft ganz eigene Bilderwelten, ist fast schon ein Filmmaler &#8211; Phantasm ist unter Duzenden von Horrorfilmen sofort zu erkennen. Phantasm ist surreal, mystisch, gruselig, aber auch Science Fiction, Grotesque und Road Movie.</p>
<p style="text-align: center;"><img class="aligncenter" src="http://blog.coaster.de/wordpress/wp-content/uploads/basti_kugel.jpg" alt="" width="558" height="353" /><br />
<em>(Der Autor, mit einer Phantasm-Kugel)</em></p>
<p>Phantasm ist damit auch ein Stück Filmgeschichte. Wir beobachten über den Zeitraum von 20 Jahren Drehzeit den jungen Mike wie er vom kleinen Jungen zum Mann heranwächst. Wir realisieren wie sich der Fokus von Phantasm ändert &#8211; je nach aktueller Epoche. Vom klassischen Horrorfilm im Exorzistlook mit hohen Kontrasten und langsamen Erzähltempo zum Splatterkracher mit Tanz-der-Teufel-Anleihen über Kevin-Allüren bis hin zum David-Lynch-Verschnitt beinhaltet Phantasm so ziemlich alles.</p>
<p>Für manche vielleicht auch ein bischen zuviel. In Deutschland ist Phantasm nicht nur indiziert, sondern sogar beschlagnahmt &#8211; verboten. Selbst dem Versuch, eine auf nahezu eine Stunde gekürzte Version mit einer FSK-16-Freigabe in den Handel zu bringen, wurde von der Bundesprüfstelle einst mit einer Indizierung begegnet. Für ein FSK16-Tape, wohlgemerkt. Der Schein trügt: Phantasm ist alles andere als ein Torture-Porn, die Beschlagnahmung gerade beim ersten Teil völlig unverständlich.</p>
<p><a href="http://blog.coaster.de/wordpress/wp-content/uploads/phantasm1.jpg" rel="shadowbox[post-979];player=img;"><img class="aligncenter size-full wp-image-18000" title="phantasm1" src="http://blog.coaster.de/wordpress/wp-content/uploads/phantasm1.jpg" alt="" width="560" height="244" /></a></p>
<p>So fristet Phantasm (oder &#8220;Das Böse&#8221;, wie er in unseren Kinos Anfang der 80er mal hieß) in Deutschland weiterhin ein Nischendasein und Coscarellis großes Lebenswerk bleibt vielen weiterhin verschlossen. Ob es ein Nachteil ist, sei dahingestellt. Aus heutiger Sicht dürften die Jugendlichen bei dem Streifen nur noch gähnen. Aus historischer Sicht bleibt das Gruselepos natürlich Filmkunst allererster Güte. Für mich ist es immer noch meine Lieblings-Gruselfilmreihe, die mir regelmäßig einen wohligen Schauer über den Rücken jagt. Vieles hängt mit dem Stil Coscarellis zusammen, in den ich mich schnell verliebt habe. Manches vielleicht auch mit der Dokumentation, die vor Jahrzehnten mal auf arte lief (und sich gewohnt über die deutschen Gesetze hinwegsetzte &#8211; es lebe die deutsch-französische Freundschaft!) und mir die mir bis dato unbekannte Reihe und Don nahe brachte. Die Kugeln sind für mich Kult. Die Geschichte ist mysteriös und wirr. Das Betrachten der Filmreihe ein surreales Traumerlebnis und ein Fest für jeden Freund des Indie-Kinos.</p>
<p style="text-align: center;">
<p>Grund genug für mich, mir endlich meinen eigenen Phantasm-Cut zu schneiden. In knapp 6 Stunden wird darin die Gesamtgeschichte von Phantasm erzählt. Am Stück. Und natürlich ungekürzt. Die ersten 30 Minuten geguckt und schon erwäge ich ernsthaft, an Halloween auf den ganzen Partykram zu verzichten, die Kugeln zu polieren, lauthals &#8220;Boooy!&#8221; zu brüllen und eine Phantasm-Nacht auszurufen.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.flickaddict.de/flick/?feed=rss2&amp;p=979</wfw:commentRss>
		<slash:comments>3</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>„Two days with Roger Corman”</title>
		<link>http://www.flickaddict.de/flick/?p=967</link>
		<comments>http://www.flickaddict.de/flick/?p=967#comments</comments>
		<pubDate>Sat, 18 Jun 2011 12:53:14 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Basti</dc:creator>
				<category><![CDATA[SPECIALS]]></category>
		<category><![CDATA[B-Movie]]></category>
		<category><![CDATA[Corman]]></category>
		<category><![CDATA[Independent]]></category>
		<category><![CDATA[James Cameron]]></category>
		<category><![CDATA[Low-Budget]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.flickaddict.de/flick/?p=967</guid>
		<description><![CDATA[
München. Der altehrwürdige Gloria-Filmpalast. 10 Uhr.
Das Kino ist mäßig gefüllt. Erregtes Geflüster zwischen den Leuten – meist junge Besucher. Einige grübelnde Hornbrillenträger hier, ein paar extrovertierte Hutfetischisten dort. Geplant ist der persönliche Auftritt eines Film-Urgesteins und Oscarpreisträgers: Roger Corman.
„Wir wissen noch nicht genau, wann er kommt“, heißt es von der Leitung. Eigentlich war um 10 [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.flickaddict.de/flick/wp-content/uploads/1.jpg" rel="shadowbox[post-967];player=img;"><img class="aligncenter size-full wp-image-968" title="1" src="http://www.flickaddict.de/flick/wp-content/uploads/1.jpg" alt="" width="500" height="281" /></a></p>
<p>München. Der altehrwürdige Gloria-Filmpalast. 10 Uhr.</p>
<p>Das Kino ist mäßig gefüllt. Erregtes Geflüster zwischen den Leuten – meist junge Besucher. Einige grübelnde Hornbrillenträger hier, ein paar extrovertierte Hutfetischisten dort. Geplant ist der persönliche Auftritt eines Film-Urgesteins und Oscarpreisträgers: Roger Corman.<span id="more-967"></span></p>
<p>„Wir wissen noch nicht genau, wann er kommt“, heißt es von der Leitung. Eigentlich war um 10 Uhr der Beginn geplant. Dann soll er den Zuhörern erklären, wie es geht – das Filmemachen mit Budgets von teilweise unter 100.000 Dollar. Denn damit wurde Corman berühmt, berüchtigt und erfolgreich. Er unterrichtete Persönlichkeiten wie James Cameron, Francis Ford Coppola, Joe Dante, Ron Howard	oder Martin Scorsese. Zwei Tage lang wird Corman über das Low-Budget-Filmemachen und den Filmmarkt von heute am Münchner Stachus referieren. Für ein paar Stunden darf ich als stiller Zuhörer dabei sein.</p>
<p><a href="http://www.flickaddict.de/flick/wp-content/uploads/2.jpg" rel="shadowbox[post-967];player=img;"><img class="aligncenter size-full wp-image-969" title="2" src="http://www.flickaddict.de/flick/wp-content/uploads/2.jpg" alt="" width="500" height="281" /></a></p>
<p>Nach nur 10 Minuten: Applaus. Roger Corman höchst selbst marschiert durch die Kinoreihen. Die „Vorlesung“ beginnt. Gleich zu Beginn lässt es Corman gehörig krachen: Das Independent-Kino der Corman-Zeit sei tot. Kein unabhängiger Film schaffe es mehr ins Kino. DVD-Verkäufe seien rückläufig. Alle unabhängigen Filmemacher seien bereits nach kurzer Zeit frustriert. Geld verdienen indem man günstig und viel produziert sei weder in Amerika noch in Europa mehr rentabel machbar. Die Zukunft könnte, und Corman beton das „könnte“, im Internetvertrieb liegen. Als Rest komme nur noch eine Mischfinanzierung aus Vorverkäufen an TV-Sender und Fördergeldern in Frage.</p>
<p><a href="http://www.flickaddict.de/flick/wp-content/uploads/4.jpg" rel="shadowbox[post-967];player=img;"><img class="aligncenter size-full wp-image-973" title="4" src="http://www.flickaddict.de/flick/wp-content/uploads/4.jpg" alt="" width="500" height="281" /></a></p>
<p>Die Ratschläge Cormans sind trivial, aber zeitlos: Passt auf das Genre auf. Filme sind nur rentabel wenn sie weltweit funktionieren. Komödien tun das zum Beispiel nicht. Passt auf Euer Budget auf. Macht kein Script, das nicht in das Budget passt. Fangt nicht zum Drehen an, wenn ihr nicht den kompletten Film im Kopf habt. Macht eine ausführliche Vorproduktion. Kümmert Euch um das richtige Equipment. Seid vorbereitet. Wirkt vorbereitet. Macht ein persönliches Investment indem ihr dahinter steht.</p>
<p>Es ist erstaunlich, wie Corman völlig frei und ohne Script von der Bühne aus dem Nähkästchen plaudert. Relaxt sitzt er unbeeindruckt vor der riesigen Kinoleinwand und füllt das Kino souverän nur mit seinen Erzählungen aus. Geschichten über Scorsese. Cameron. Wells. Spielberg. Aber es gibt auch speziellere Ratschläge aus Cormans eigener Filmerfahrung. Er erzählt wie man die Drehzeit mit Hilfe mehrerer Kameras einspart, wie eine einzige Dialogzeile oder ein falsches Ende einen ganzen Film ruinieren kann und warum es manchmal Sinn macht, den gleichen Film unter einem neuen Namen zu veröffentlichen.</p>
<p style="text-align: center;"><img class="aligncenter" title="3" src="http://www.flickaddict.de/flick/wp-content/uploads/3.jpg" alt="" width="500" height="281" /></p>
<p>Interessant wird es dann noch einmal bei der offenen Fragen-&amp;-Antworten-Runde, die gleichzeitig das internationale Publikum des Abends offenbart. Ich bin erstaunt über die unterschiedlichen Englischdialekte, die nun zu Tage treten. Von französischen Filmstudenten bis finnischen Regisseuren ist scheinbar halb Europa für dieses „Event“ angereist. Einige Filmschaffenden erkenne ich sogar wieder. Ich finde es irgendwie ironisch und charmant zugleich, wie „unsere“ Macher plötzlich die Rollen gewechselt haben und mit gebannten Augen aus den bequemen Stühlen auf den 85-Jährigen auf der Bühne starren. So wird Corman mit zahlreichen Fragen gelöchert und bereitwillig erzählt er eine Anekdote nach der anderen. Auch vor exakten Zahlen schreckt Corman nicht zurück? Wie viel zahlt er einem Director of Photography? Wie viel bekommt ein Schauspieler? Er erzählt seine Erfahrungen mit LSD für den Film „The Trip“. Er erzählt wie er mit Kritiken umgeht. Wie er seine Filme an die Filmfeste vertreibt. Er erzählt von seiner eigenen <a href="http://en.wikipedia.org/wiki/New_World_Pictures">Firma</a>, die er selbst in seinem gesegneten Alter immer noch leitet und die immer noch zahlreiche Filme veröffentlicht. Er erzählt von seinem Oscar und warum er niemals mit einem gerechnet hätte.</p>
<p><a href="http://www.flickaddict.de/flick/wp-content/uploads/5.jpg" rel="shadowbox[post-967];player=img;"><img class="aligncenter size-full wp-image-972" title="5" src="http://www.flickaddict.de/flick/wp-content/uploads/5.jpg" alt="" width="500" height="281" /></a></p>
<p>Ich lehne mich zurück, mache ein paar Fotos und lausche gespannt. Immer wieder gibt es Informationen, die auch mir völlig neu sind – zum Beispiel, dass Schauspieler für 3D-Filme eine Extragage verlangen. Oder sein Zusammentreffen mit Christoph Schlingensief. Oder dass er das „verrückteste Ereignis seiner Karriere“ gemeinsam mit Bernd Eichinger beim Dreh von „The Fantastic Four“ hatte (bei dem tatsächlich ein kompletter Fantastic-Four-Film entstand, der aber auf Grund tatsächlich verrückter Umstände nie veröffentlicht wurde). Mittlerweile scheint auch der Bayerische Rundfunk Gefallen an Cormans Insiderwissen gefallen zu haben und wirft kurzerhand ein Mikrofon über einen der Lautsprecher. So kann man natürlich auch seine Berichterstattung machen. Ich bin jedenfalls auf das Ergebnis gespannt.</p>
<p><a href="http://www.flickaddict.de/flick/wp-content/uploads/6.jpg" rel="shadowbox[post-967];player=img;"><img class="aligncenter size-full wp-image-970" title="6" src="http://www.flickaddict.de/flick/wp-content/uploads/6.jpg" alt="" width="500" height="281" /></a></p>
<p>Es wird Nachmittag und leider rufen mich andere Termine. Was ich bis hierhin gesehen und gehört habe war sehr unterhaltsam und ich bin gespannt, wie sich der Sonntag noch bei den „Studenten“ gestalten wird. „Masterclass“ war als Beschreibung der Veranstaltung vielleicht ein wenig übertrieben. Es war mehr ein gemütliches, privates, Matinee-Kaffekränzchen mit einem beeindruckenden Regisseur mit beeindruckenden Erfahrungen. Etwas anderes sollte es aber auch gar nicht sein.</p>
<blockquote><p><em>Das Ereignis &#8220;Zwei Tage mit Roger Corman&#8221; fand im Rahmen des &#8221;<a href="http://www.kaliber35.de">KALIBER35</a> Munich Int&#8217;l Short Film Festival&#8221; statt und wird unterstützt vom <a href="http://www.fff-bayern.de/">FilmFernsehFonds Bayern</a> und dem Amerikanischen Generalkonsulat München. Dieses Special wurde mit Hilfe vom FilmFernsehFonds Bayern und des Muenchner Filmwerkstatt e.V. ermöglicht.</em></p></blockquote>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.flickaddict.de/flick/?feed=rss2&amp;p=967</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Die Tür (2009)</title>
		<link>http://www.flickaddict.de/flick/?p=962</link>
		<comments>http://www.flickaddict.de/flick/?p=962#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 21 Apr 2011 00:28:44 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Basti</dc:creator>
				<category><![CDATA[FLICKS]]></category>
		<category><![CDATA[Deutschland]]></category>
		<category><![CDATA[Mads Mikkelsen]]></category>
		<category><![CDATA[Mystery]]></category>
		<category><![CDATA[Zeitreise]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.flickaddict.de/flick/?p=962</guid>
		<description><![CDATA[ Originaltitel: Die Tür
 
Produktionsland: D 2009
Regie: Anno Saul
Darsteller: Mads Mikkelsen, Jessica Schwarz, Heike Makatsch, Rüdiger Kühmstedt, Valeria Eisenbart
Trailer
Eigentlich glaubt man bei Zeitreisefilmen ja, alles schon mal irgendwie gesehen zu haben. Klar, das Spiel mit dem &#8220;Was-wäre-wenn&#8221;- und Schmetterlings-Effekt und Späße mit Zeitparadoxien unterhalten uns bereits seit H.G. Wells &#8220;Die Zeitmaschine&#8221; und sind irgendwie, nunja, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong><a href="http://www.flickaddict.de/flick/wp-content/uploads/Die-Tür.jpg" rel="shadowbox[post-962];player=img;"><img class="alignleft" title="die tür" src="http://www.flickaddict.de/flick/wp-content/uploads/Die-Tür.jpg" alt="" width="150" height="220" /></a> </strong><img class="alignright size-medium wp-image-457" title="Anime" src="http://i47.tinypic.com/ab3ytv.png" alt="" width="50" height="43" /><strong>Originaltitel:</strong> Die Tür</p>
<p><strong> </strong></p>
<p><strong>Produktionsland:</strong> D 2009</p>
<p><strong>Regie:</strong> Anno Saul</p>
<p><strong>Darsteller:</strong> Mads Mikkelsen, Jessica Schwarz, Heike Makatsch, Rüdiger Kühmstedt, Valeria Eisenbart</p>
<p><strong><a href="http://www.youtube.com/v/psjxsRSrqYE" rel="shadowbox[post-962];player=swf;width=640;height=385;">Trailer</a></strong></p>
<p>Eigentlich glaubt man bei Zeitreisefilmen ja, alles schon mal irgendwie gesehen zu haben. Klar, das Spiel mit dem &#8220;Was-wäre-wenn&#8221;- und Schmetterlings-Effekt und Späße mit Zeitparadoxien unterhalten uns bereits seit H.G. Wells &#8220;Die Zeitmaschine&#8221; und sind irgendwie, nunja, zeitlos. Wirklich was Neues hält das Thema aber doch eigentlich nicht bereit, möchte man glauben. Nicht ganz so in Anno Sauls &#8220;Die Tür&#8221;, nach einer Idee des Romans &#8220;Die Damalstür&#8221; von Akif Pirinçci.</p>
<p><span id="more-962"></span></p>
<p style="text-align: left;">Im Film schreitet David (Mads Mikkelsen) durch eine mysteriöse Tür 5 Jahre in die Vergangenheit zurück &#8211; nur einige Minuten bevor seine Tochter Leonie (Valeria Eisenbart) durch einen tödlichen Unfall das Zeitliche segnen wird. David bekommt die Möglichkeit, sein Vergehen von damals wieder gut zu machen und rettet seine Tochter. Doch für welchen Preis?</p>
<p>Die Tür spielt in keinster Weise mit Zeitparadoxien und -mythen a la Butterfly Effekt. Der Film interessiert sich viel mehr für die Charaktere und die moralische Komponente der Entscheidung: Als erstes bringt David sein jüngeres Ich um &#8211; und das ganz ohne verblassende Selbstauflösung eines Marty McFly aus Zurück in Zukunft. Es ist die Zerstörung seines unfähigen Ichs, dass er hasst. Es ist ein symbolischer Akt für einen Neuanfang. Und doch geistert David wie ein Toter durch diese neue, alte Welt. Dass die restlichen Darsteller, darunter Davids Ehefrau (Jessica Schwarz) alles deutsche Schauspieler sind, verstärkt die Distanz zum dänischen Mikkelsen sogar noch.</p>
<p>&#8220;Die Tür&#8221; bewertet die Handlungen seiner Darsteller kaum und wirkt damit umso beklemmender. Hier ist der Neuanfang keine wirkliche Chance sondern geprägt von dissonnanter Trostlosigkeit, dem Zwang zum Töten um selbst ein besserer Mensch zu werden. Dem Zuschauer wird bis zum Ende nicht so wirklich klar, ob der gutgemeinte Vorsatz von David, jetzt ein besserer Mensch zu sein, für den Preis der Lüge und des Mordes an sich selbst nun gerechtfertig ist, oder nicht. Am meisten drückt dies die Rolle der Tochter Leonie aus, übrigens fabelhaft portraitiert von Valeria Eisenbart, die sogar Mikkelsens eher durchschnittliche Leistung an die Wand spielt. Hin und her geworfen zwischen ihrem Vater als ertappter Mörder oder wundersamer Schutzengel.</p>
<p>Am Ende zieht das eher beziehungsdramatisch aufgezogene und teilweise etwas kammerspielartig in einer beliebigen deutschen Vorstadt inszenierte Stück noch einmal kräftig an &#8211; denn David ist nicht der einzige, der durch die Tür in die Vergangenheit marschiert ist. Schon bald ist nicht mehr so ganz klar, wer nun genau wahrer Mensch oder zeitreisender Übermensch ist. Saul charakterisiert sie am Ende auf alle Fälle als irgendwie gebrochene Figuren, ohne am Schluß eine konsequente Aussage über die ethische Relevanz zur Schmetterlingsfrage zu geben. Der Ausgang des Finale wirkt dabei geradezu schicksalsartig, zufällig &#8211; und genau das lässt den Film einen Interpretationsspielraum, der letztlich seine Stärke ist.<br />
<strong> </strong></p>
<p style="text-align: center;"><strong>Basti:</strong> Toll! Ich hab eine Beziehungskiste mit kleiner Zeitreise erwartet und wurde doch positiv überrascht! Zeitreisen ohne Popcorn-Effekt, aber dafür zum Nachdenken. Spannend, stimmungsvoll, düster und mit wenigen Worten drückt der Film eine Atmosphäre aus, die man in diesem Genre bislang nicht gesehen hat. Allem voran eine wirklich geniale Valeria Eisenbart, die als 10-jährige Darstellerin für mich die Kernaussage des Films tragen muss &#8211; und mit Bravour meistert. Lediglich das sehr TV-Film-artige Setting hätte beim Dreh etwas mehr Aufmerksamkeit verdient.</p>
<p>.<a href="http://www.amazon.de/exec/obidos/ASIN/3899217985/coaster09" target="_blank"><br />
</a></p>
<p style="text-align: center;"><strong> </strong></p>
<p style="text-align: center;"><img class="aligncenter size-full wp-image-334" title="4,5 out of 10" src="/flick/wp-content/uploads/75-Scorseses.png" alt="" width="230" height="63" /></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.flickaddict.de/flick/?feed=rss2&amp;p=962</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Kommentar: &#8220;Die unbarmherzigen Schwestern&#8221; &#8211; in Retrospektive</title>
		<link>http://www.flickaddict.de/flick/?p=959</link>
		<comments>http://www.flickaddict.de/flick/?p=959#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 08 Apr 2011 20:54:03 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Basti</dc:creator>
				<category><![CDATA[SPECIALS]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.flickaddict.de/flick/?p=959</guid>
		<description><![CDATA[Als ich am Montag Sucker Punch angeschaut habe, musste ich immer wieder an den Film &#8220;Die unbarmherzigen Schwestern&#8221; denken. Vielleicht, weil der Anfang und das Ende des Films sich ziemlich ähneln. Vielleicht auch, weil ich mir einfach nur gewünscht habe, jetzt einen guten Film zu sehen. Vielleicht auch, weil es in beiden Filmen um junge [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als ich am Montag Sucker Punch angeschaut habe, musste ich immer wieder an den Film &#8220;Die unbarmherzigen Schwestern&#8221; denken. Vielleicht, weil der Anfang und das Ende des Films sich ziemlich ähneln. Vielleicht auch, weil ich mir einfach nur gewünscht habe, jetzt einen guten Film zu sehen. Vielleicht auch, weil es in beiden Filmen um junge Mädchen geht, die aus einer Anstalt zu fliehen versuchen.<span id="more-959"></span> &#8220;Die unbarmherzigen Schwestern&#8221;, wenn auch ein völlig anderes Genre, hat dabei all das, was dem Puncher fehlt &#8211; allem voran eine herausragende Schauspiel- und Regieleistung. Viel schlimmer noch aber ist die Tatsache, dass die gezeigten Greultaten der Wahrheit entsprechen. Als ich den Film 2002 in einem Hinterhof-Kino in Augsburg sah, alleine, hatte ich mich auf ein tröges Drama eingestellt. Tatsächlich bekam ich irgendetwas, dass sich gekonnt zwischen Frauenknastfilm mit Anspruch und feinfühliger Geschichtsaufbereitung bewegt. Mit Sicherheit hat mich kein Film 2002 so beeindruckt und die Thematik war ein kleiner Eye-Opener zu einem Thema, das mir bis dahin überhaupt nicht bewusst war.</p>
<p>Der Film spielt im Irland der 1960er Jahre und beschreibt das Leben von drei jungen Frauen, die von ihren Familien in ein Magdalenenheim gesteckt wurden. Die Mädchen arbeiten fortan in der klostereigenen Wäscherei. Schon kleinste Vergehen wie Widerworte oder der Kontakt mit Außenstehenden werden hart bestraft. Es folgen Demütigungen bis hin zu sexuellen Nötigungen, die zwei Mädchen dazu bewegt, die Flucht zu ergreifen.</p>
<p style="text-align: center;"><object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="545" height="425" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="flashvars" value="skin=http%3A%2F%2Fwww.cineasten.de%2Fincludes%2Fvideos%2Fbekle.swf&amp;file=http%3A%2F%2Fwww.cineasten.de%2Ftrailer%2Fdie-unbarmherzigen-schwestern.flv&amp;plugins=viral-1" /><param name="src" value="http://www.cineasten.de/includes/videos/player.swf" /><param name="allowfullscreen" value="true" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="545" height="425" src="http://www.cineasten.de/includes/videos/player.swf" allowfullscreen="true" flashvars="skin=http%3A%2F%2Fwww.cineasten.de%2Fincludes%2Fvideos%2Fbekle.swf&amp;file=http%3A%2F%2Fwww.cineasten.de%2Ftrailer%2Fdie-unbarmherzigen-schwestern.flv&amp;plugins=viral-1"></embed></object></p>
<p>Des Besondere: Die Magdalenenheime gab es wirklich &#8211; und das noch bis 1996. Himmel, das sind gerade mal 15 Jahre&#8230; Was darin abgegangen sein muss, klingt nach üblem Horror in de-Sade-artiger Arbeitslager-Manier. 30.000 Frauen beherbergten diese Heime. Das war also kein Kindergeburtstag &#8211; das war Misshandlung im großen Stil und mit System. Die Vorgehensweise ist geradezu unheimlich: Begang ein Mädchen eine Schandtat -also beispielsweise sexuelle Handlungen vor der Ehe- wurde es praktisch über Nacht von der Kirche abtransportiert, in das Heim gesteckt und praktisch für immer eingesperrt. Dass eine solche Einrichtung existierte, wussten viele der Mädchen nicht mal &#8211; und es wurde auch nicht darüber gesprochen. Sie waren kein Teil mehr der Gesellschaft. Die Ordensschwestern und Priester benutzten die Insassinnen dann neben kostenlosen Arbeitskräften häufig auch zum eigenen Vergnügen. Konträrer (oder einfach nur perverser?) kann sich die katholische Botschaft der Nächstenliebe vermutlich nicht outen.</p>
<p>2002 hielt ich den Film für eine Randerscheinungen, die möglicherweise nur mich so nachhaltig beeindruckt hat &#8211; vielleicht auch, weil ich selbst an einer Klosterschule war. Mittlerweile hat mir wikipedia aber verraten, dass der Film durchaus eine große Kontroverse aufgeworfen hat. Das freut mich insofern schon, dass man für Grenzüberschreitungen nicht immer gleich am Jugendschutz-Level schrauben muss, sondern auch mit Themen noch die Gemüter erhitzen kann. Der Vatikan verbot den Film <a href="http://www.michigandaily.com/content/controversial-film-sisters-hits-dvd">umgehend</a>. Demgegenüber bemängelten einige ehemalige Insassinnen der Magdalenenheime aber sogar, der Film sei insofern realitätsfern, als die tatsächlichen Zustände in den Heimen erheblich brutaler gewesen seien.</p>
<p>Angestachelt von der Debatte, die der Film bis heute ausgelöst hat, habe ich mir jetzt die Dokumentation &#8220;Sex in a Cold Climate&#8221; angeschaut, in dem vier ehemalige Insassinnen solcher Heime ausgesagt haben. Jetzt, rückblickend nachdem ich mir den Film nochmal angesehen habe, wirken diese Zeitzeugen der wahren Begebenheiten noch mächtiger auf mich.</p>
<p><a href="http://www.youtube.com/v/OJs-4cncGmk" rel="shadowbox[post-959];player=swf;width=640;height=385;"><img class="aligncenter size-full wp-image-13112" title="Dokumentation" src="http://blog.coaster.de/wordpress/wp-content/uploads/Clipboard0123.jpg" alt="" width="424" height="351" /></a></p>
<p>Die restlichen Teile gibt&#8217;s bei der Tube. Was mich aber auch beeindruckt hat, waren die <a href="http://www.youtube.com/v/NbPyvF9fnhg" rel="shadowbox[post-959];player=swf;width=640;height=385;">Aufnahmen dieses Typen</a>, der 2008 einen abgebrannten Magdalenen-Stift besuchte. Sehr unheimlich, die Bilder eines Spielfilms in so real-ungeschminkter Form zu sehen.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.flickaddict.de/flick/?feed=rss2&amp;p=959</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Sucker Punch (2011)</title>
		<link>http://www.flickaddict.de/flick/?p=955</link>
		<comments>http://www.flickaddict.de/flick/?p=955#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 05 Apr 2011 14:02:51 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Basti</dc:creator>
				<category><![CDATA[FLICKS]]></category>
		<category><![CDATA[Action]]></category>
		<category><![CDATA[Animation]]></category>
		<category><![CDATA[Asia]]></category>
		<category><![CDATA[Östrogen]]></category>
		<category><![CDATA[SFX]]></category>
		<category><![CDATA[suck]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.flickaddict.de/flick/?p=955</guid>
		<description><![CDATA[ Originaltitel: Sucker Punch
 
Produktionsland: USA 2011
Regie: Zack Snyder
Darsteller: Emily Browning, Abbie Cornish, Jena Malone, Vanessa Hudgens, Jamie Chung
Trailer
Ein junges, aufsässiges Mädchen wird in eine Irrenanstalt eingeliefert. Um am Leben zu bleiben entflieht sie in eine Welt, in der sie tanzend gegen ihre Peiniger antritt. Story told. Eigentlich hätte Sucker Punche ein richtig guter Film [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong><a href="http://img703.imageshack.us/img703/9472/suckerpunchposter.jpg" rel="shadowbox[post-955];player=img;"><img class="alignleft" title="sucker punch" src="http://img703.imageshack.us/img703/9541/7suckerpunch00c.jpg" alt="" width="150" height="220" /></a> </strong><img class="alignright size-medium wp-image-457" title="Anime" src="http://i47.tinypic.com/ab3ytv.png" alt="" width="50" height="43" /><strong>Originaltitel:</strong> Sucker Punch</p>
<p><strong> </strong></p>
<p><strong>Produktionsland:</strong> USA 2011</p>
<p><strong>Regie:</strong> Zack Snyder</p>
<p><strong>Darsteller:</strong> Emily Browning, Abbie Cornish, Jena Malone, Vanessa Hudgens, Jamie Chung</p>
<p><strong><a href="http://www.youtube.com/v/6dzikBZTUy8" rel="shadowbox[post-955];player=swf;width=640;height=385;">Trailer</a></strong></p>
<p>Ein junges, aufsässiges Mädchen wird in eine Irrenanstalt eingeliefert. Um am Leben zu bleiben entflieht sie in eine Welt, in der sie tanzend gegen ihre Peiniger antritt. Story told. Eigentlich hätte Sucker Punche ein richtig guter Film werden können.</p>
<p><span id="more-955"></span></p>
<p>Die dramaturgische Grundstruktur ist zugegeben stakkatoartig und lässt keinen Freiraum für richtiges Storydevelopment: Hauptdarstellerin Baby Doll springt mit ihren Mithäftlingen von Traumwelt zu Traumwelt und bekämpft dort fantastische Wesen mit brachialer Gewalt. Dass das im Videospiel-Zeitalter auch funktionieren kann, hatte vor einiger Zeit Scott Pilgrim bereits beweisen. Auch Pilgrim leidet unter fehlendem Plotaufbau im Storydevelopment und springt letztendlich ohne klassische Konfliktdramaturgie von Level zu Level anstatt von Höhepunkt zu Höhepunkt. Edgar Wright erkannte das Problem und hatte damals die Schwachstellen durch erhöhtes Tempo, eine gewaltiges Bildcompositing und eine dauerhafte Hommage an die Gamesszene bis hin zum Universal-Schriftzug kompensiert. Vor allen Dingen aber hatte Scott Pilgrim spannende und skurile Charaktere, mit denen man mitfühlen konnte und die einen über mögliche Längen hinweghalfen.</p>
<p>Sucker Punch versucht das Gleiche in grün. In Scott Pilgrim kämpft sich der Darsteller durch Exfreunde, in Sucker Punch durch die eigenen Missbrauchstäter. Die Grundzutaten wären also da und tatsächlich kann Sucker Punch zeitweise auch unterhalten. Leider scheitert Zack Snyders Werk aber dann genau an den Elementen, die notwendig sind, um so einen Level-Up-Film auf Dauer zu tragen: Die Levels sind eintönig und wenig kreativ und wiederholen sich zudem andauernd, jedes Computerspiel würde bei diesen Ideen durchfallen. Die Musikauswahl, sonst zentrales Element bei 2-Stunden-Gameplay-Videos wie es ein Tron oder Pilgrim sind, entspringt der Hölle irgendeiner Jugendradio-Möchtegern-Redaktion und erstreckt sich von Björk bis billigen Queen-Covers. Aber vor Allem die schauspielerischen Leistungen sind unterirdisch. Zwar geben die weiblichen Darstellerinnen ihr Bestes, von der hier so dringend benötigten weiblichen Coolness ist aber kein bischen zu sehen. Zu keiner Sekunde nimmt man den Barbiepuppen die schweren Wummen ab. Ein Fakt, der aber schon beim Trailer mehr als auffällig war. Das wahre Gesicht zeigt sich, wenn Browning, Cornish &amp; Co in der Umkleide einen Zickenkrieg unterster Soap-Güte lostreten, wo man sich ernsthaft fragt, ob man nun einen (durchaus auch sinnentleerten) Actionfilm ansieht oder irgendeine Girlie-Schmonzette. Hier wünscht man sich nicht nur die Darstellerinnen schnellstmöglich zurück ins Vorabendprogramm, sondern den unfähigen Dialogautor gleich mit, der den nötigen Comic-Oneliner-Geist, wo ein Frank Miller über Tage an den passenden Wortlaut feilt, in keinster Weise einfängt. Dass Zack Snyder selbst tolle Bilder macht, aber nicht Regie führen kann, hatte er schon im Dawn of the Dead Remake bewiesen. Bleib bei deinen Leisten, Snyder und verfilme gute Comics. Dann funktioniert das auch. Dann hast du neben dem passenden Storyboard (mit Dramaturgie!) auch gleich den richtigen Text.</p>
<p>Zieht man all die Schwachstellen ab, bliebe bei Sucker Punch mit der fehlenden Dramaturgie, den schlechten Darstellern und Charakteren aber immer noch ein feines B-Movie mit viel zu viel Budget übrig. Mit der passenden Erwartungshaltung kann man den Film eigentlich dann durchaus genießen. Genau hier scheitert Punch leider immer noch am eigenen Anspruch. Zu rund, zu glatt und zu wenig wagemutig sind die Plotelemente, um zumindest mit Grindhouse-Grenzüberschreitungen für Aufmerksamkeit zu sorgen. Keine nackte Haut, keine Blutfontänen, keine Vergewaltigungen &#8211; nichts, was dem Film dem Anschein roher Guerilla-Filmkunst -oder zumindest einer Hommage daran- gegeben hätte. Tatsächlich wären nackt tänzelnd-ballernde Barbiepuppen mit der ein oder anderen Pornoeinlage der richtige Ausweg aus dem Schlamassel gewesen &#8211; eine östrogentriefende Groteske, die durch die Überspitzung sich selbst nicht mehr ernst nimmt und mit Gender-Klischees über die Längen hilft. Sozusagen der weibliche Counterpart zu Snyders 300, wo das mit dauerhafter Zurschaustellung von Sixpacks und testosteronbeladenen, unsinnigen Männersprüchen gut funktioniert hatte.</p>
<p>So bleibt ein Film dem richtigen Ansätzen, aber einer schlampingen und wenig kreativen Ausführung, die entweder in der Dramaturgie oder in der Exploitation Nachhilfe gebraucht hätte, um richtig zu überzeugen. Ob die angekündigte, ungeschnittene Fassung mit 18 Minuten mehr Inhalt das vollständig aufholt, bleibt aber zu bezweifeln.</p>
<p style="text-align: center;"><strong>Basti:</strong> Guter Einstieg, der durch Banalität leider zunehmend abflaut und nur am Ende wieder etwas überzeugen kann. Die Credits (die Teile der ungeschnittenen Fassung vorweg nehmen) sind das Beste. Letztendlich wurde ich nicht enttäuscht, weil der Film genau das bietet, was der Trailer verspricht &#8211; der hat die angesprochenen Probleme ja schon ziemlich deutlich vorweg geworfen. Und ich will nie wieder Queen-Covers zu einer schlechten Gameplay-Szene hören. Der penetrante und völlig unpassende Einsatz von Björk-Musik kostet leider zusätzlich einen halben Scorsese. Bleibt ein Halber übrig.<a href="http://www.amazon.de/exec/obidos/ASIN/3899217985/coaster09" target="_blank"><br />
</a></p>
<p style="text-align: center;"><strong> </strong></p>
<p style="text-align: center;"><img class="aligncenter size-full wp-image-334" title="4,5 out of 10" src="/flick/wp-content/uploads/55-Scorseses.png" alt="" width="230" height="63" /></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.flickaddict.de/flick/?feed=rss2&amp;p=955</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Paranormal Activity 2 (2010)</title>
		<link>http://www.flickaddict.de/flick/?p=951</link>
		<comments>http://www.flickaddict.de/flick/?p=951#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 24 Nov 2010 18:00:17 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Basti</dc:creator>
				<category><![CDATA[FLICKS]]></category>
		<category><![CDATA[Antichrist]]></category>
		<category><![CDATA[Crap]]></category>
		<category><![CDATA[Horror]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.flickaddict.de/flick/?p=951</guid>
		<description><![CDATA[ Originaltitel: Paranormal Activity 2
 
Produktionsland: USA 2010
Regie: Tod Williams
Darsteller: Katie Featherston, Micah Sloat, Molly Ephraim
Trailer
Manchmal, ganz selten und nur in diesen ganz eigenen, unfreiwilligen, beklemmenden Augenblicken, kommt es vor, dass dich diese eine Filmszene einfängt, fesselt, fast zu Tränen rührt. Manchmal, ganz selten, da passiert Filmmagie. Wo sich zitternde, zierliche Frauenhände in das weiche [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong><a href="http://img413.imageshack.us/img413/7087/paranormalactivity22010a.jpg" rel="shadowbox[post-951];player=img;"><img class="alignleft" title="paranormal activity 2" src="http://img413.imageshack.us/img413/7087/paranormalactivity22010a.jpg" alt="" width="150" height="220" /></a> </strong><img class="alignright size-medium wp-image-457" title="Anime" src="http://i47.tinypic.com/ab3ytv.png" alt="" width="50" height="43" /><strong>Originaltitel:</strong> Paranormal Activity 2</p>
<p><strong> </strong></p>
<p><strong>Produktionsland:</strong> USA 2010</p>
<p><strong>Regie:</strong> Tod Williams</p>
<p><strong>Darsteller:</strong> Katie Featherston, Micah Sloat, Molly Ephraim</p>
<p><strong><a href="http://www.youtube.com/v/07XbSk7Rjt4" rel="shadowbox[post-951];player=swf;width=640;height=385;">Trailer</a></strong></p>
<p>Manchmal, ganz selten und nur in diesen ganz eigenen, unfreiwilligen, beklemmenden Augenblicken, kommt es vor, dass dich diese eine Filmszene einfängt, fesselt, fast zu Tränen rührt. Manchmal, ganz selten, da passiert Filmmagie. Wo sich zitternde, zierliche Frauenhände in das weiche Samtrot des Kinosessels graben, eben noch erhabene Männerblicke mit feuchtigkeitserfüllten Augen wie gebannt auf die flimmernde Kinoleinwand starren und die Pärchen sich wie selbstverständlich noch enger aneinander kuscheln.<span id="more-951"></span></p>
<p>Manchmal, ganz selten, fängt dieser einer kurze Moment genau das ein, nach was wir alle uns täglich sehnen &#8211; und es uns doch so selten eingestehen. Manchmal wird das Kinopublikum eins, gerührt irgendwo, zwischen Lachen, Weinen, am liebsten wie wild darauf los applaudierend, klatschend. Mit Gänsehaut, einem fassungslosen Blick des Glücks&#8230; und des Danks, dass es diese nun bereits über ein Jahrhundert alte Kunst des bewegten Bildes so faszinieren, so rühren kann.</p>
<p>Vergessen sind all der Glämmer, der Klatsch und Tratsch, das Hollywood, die Spezialeffekte oder die neueste 3D-Technologie. Es ist das Wesentliche, die im wahrsten Sinne des Wortes übermenschliche Schauspielkunst, die uns bewegt, unsere Empathie fördert, uns mitfühlen und verstehen lässt. Dieser eine, ganz bestimmte, magische Moment, in dem all die Geldschneiderei, das Multi-Millionen-Dollar-Geschäft der Filmstudios, die billige Cashcow, die solche Sequels doch häufig sind, schlagartig vergessen lässt, in dem die Ehrlichkeit siegt, ganz jenseits des Produktions- und Erwartungsdrucks.</p>
<p>Diese Schauspielkunst, die selbst eine Katie Featherston gegen die Wand spielt, genau das ist es, was Paranormal Activity 2 auszeichnet. Dieser eine Darsteller, gegen den eine Sprague Grayden nur noch hilflos vor sich hin starren kann. Dieser eine Darsteller, der aus mir völlig schleierhaften Gründen noch nicht mal namentlich im Abspann erwähnt wird. Vielleicht, weil es dem pseudo-dokumentarischen Stil des Schockers gestört hätte. Vielleicht, weil er sonst einfach allen anderen im wahrsten Sinne des Wortes die Show gestohlen hätte. Es ist eine Frechheit, wenn man bedenkt, dass er vielleicht fünf, maximal noch zehn Jahre unter uns weilen wird.</p>
<p>Und doch weiß ich, dass dieser Darsteller, dieser magische Moment, der mir jetzt noch das Blut in den Adern gefrieren lässt, dass ich für diesen Darsteller, wenn er einmal von uns gegangen ist, und wir mit Wehmut ihn ein letztes Mal betrachten werden, womöglich in einer Rückblende während den Oscars, wir noch ein letztes Mal diesen einen Moment genießen dürfen, dass ich dann für diesen namenlosen Darsteller über die Gischt des brandungsgeschwängerten Wassers blicken werde, hinaus auf den Horizont und in die strahlend weißen Wolken eines beginnenden neuen Tages und mir denke: Danke, für diesen Moment, <a href="http://www.amazon.de/Schwimmbad-Bodensauger-Bodensaugbürste-Modell-ELECSA/dp/B000OZA38U/ref=sr_1_1?s=garden&amp;ie=UTF8&amp;qid=1290551316&amp;sr=1-1">Elecsa</a>, <a href="http://www.direktkauf.net/product_info.php?refID=2&amp;products_id=178">Intex</a>, <a href="http://poolshopping.de/Bodenreiniger-Pool-Reiniger-Robby-G3">Robby G3</a>, oder wie auch immer dein Name war. <a href="http://www.youtube.com/v/GqLENlfurAM" rel="shadowbox[post-951];player=swf;width=640;height=385;">Danke</a>.</p>
<p style="text-align: center;"><strong>Basti:</strong> Ein Poolstaubsauger. Magisch. Fesselnd. Ein Quantensprung. Dafür 4,5 von 5 Ben Afflecks.<a href="http://www.amazon.de/exec/obidos/ASIN/3899217985/coaster09" target="_blank"><br />
</a></p>
<p style="text-align: center;"><strong> </strong></p>
<p style="text-align: center;"><img class="aligncenter size-full wp-image-334" title="4,5 out of 10" src="/flick/wp-content/uploads/45-Afflecks-.png" alt="" width="230" height="63" /></p>
<div id="_mcePaste" style="position: absolute; left: -10000px; top: 484px; width: 1px; height: 1px; overflow-x: hidden; overflow-y: hidden;">﻿</div>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.flickaddict.de/flick/?feed=rss2&amp;p=951</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
	</channel>
</rss>

