Der letzte Superman-Film “Superman Returns” war nicht der große Wurf für Warner Bros., bei einem Budget von 270 Mio. Dollar wurden gerade einmal 391 Mio. Dollar eingespielt. Daher verwundert es nicht, dass das Studio nun “Hollywoods Superman” Christopher Nolan für den neuesten Film des Kryptonier verpflichtet hat. Nicht aber als Regisseur, sondern eher als “Godfather”, der bei wichtigen Entscheidungen bzgl. Besetzung, Regisseur,etc. beratend zur Seite steht. Schade eigentlich, hat Nolan doch bereits mit Batman bewiesen, wie man angeschlagene Superhelden-Franchise im Filmgeschäft wieder zum Erfolg führt.

Noch verwunderlicher wirkt das Ganze, da WB angekündigt hat, den neuen Superman-Film „so düster zu gestalten, wie der Charakter es erlaubt“. Wer würde sich dafür besser eignen als Nolan? Das Regiegenie würde wahrscheinlich sogar aus “Zwei Nasen tanken Super” einen düsteren Blockbuster stricken.

Eine Enttäuschung für die “Superman Returns”-Fans (falls es die gibt) dürfte sein, dass der neue Streifen definitiv keine Fortsetzung der Story ist.