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The Act of Killing (2012)

01Originaltitel: The Act of Killing

Produktionsland: DK 2012

Regie: Joshua Oppenheimer, Anonymous, Christine Cynn

Darsteller: Anwars Congo, Haji Anif, Syamsul Arifin, Sakhyan Asmara, Jusuf Kalla, Herman Koto

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Einige von uns mussten unweigerlich an die Nürnberger Prozesse denken, als wir gestern der Director’s-Cut-Premiere des Films “The Act of Killing” beiwohnten: An die Szenen, wo Nazis ihre schlimmsten Verbrechen relativierten – im festen Glauben, doch das richtige getan zu haben. Und als ich mich vor einiger Zeit mit der Holocaust-Leugnung beschäftigt hatte, fand ich das kollektive Unbewusstsein einer ganzen Bevölkerung über offensichtlich vor den eigenen Augen begangener Taten für das ohne Zweifel interessanteste Phänomen. More >

Ralph Reichts (2012)

Originaltitel: Wreck-It-Ralph

Produktionsland: US 2012

Regie: Rich Moore

Darsteller: John C. Reilly, Sarah Silverman, Alan Tudyk

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Dem Altersdurchschnitt des Kinopublikums zu urteilen, müssten die kostenlosen Freitickets der heutigen Vorpremiere zu Ralph Reichts wohl bei der Brigitte, Funk Uhr oder Super-Illu verlost worden sein. Tatsächlich war es am Ende dann wohl doch der Jahreszeiten-Verlag. Egal. Der Autor dieser Zeilen hat zwei der begehrten Tickets erhalten und sich Disneys neuen Streifen zu Gemüte geführt.
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Hugo Cabret (2011)

Originaltitel: Hugo

Produktionsland: US 2011

Regie: Martin Scorsese

Darsteller: Ben Kingsley, Sacha Baron Cohen, Asa Butterfield, Chloë Grace Moretzo

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Hugo Cabret ist ein auf Brian Selznicks Kinderroman “Die Entdeckung des Hugo Cabret” basierender Film aus der Feder von Martin Scorsese. Kann uns ein Film des Regisseurs, mit dessen Konterfei wir gute Filme auszeichnen, überhaupt enttäuschen?
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Anime-Special: Children Who Chase Lost Voices from Deep Below (2011)

Originaltitel: Hoshi o ou kodomo

Produktionsland: Japan 2011

Regie: Makoto Shinkai

Darsteller: Hisako Kanemoto, Kazuhiko Inoue, Miyu Irino

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Das ist er also, der neue Kinofilm von Makoto Shinkai. Dem vermutlich beachtenswertesten Anime-Jung-Regisseur unserer Zeit, der zuvor mit Filmen wie “A Place Promised in Our Early Days”, “5 Centimeters per Second” oder “Voices of a distant Star” die Herzen schwelgerischer Kinogänger erwärmte. Shinkai ist ein Phänomen. Ein Kinofilm, den ein Hayao Miyazaki für das Studio Ghibli mit über 100 Mitarbeitern entwirft, schafft dieser unscheinbare Japaner auf dem Mac in seinem Wohnzimmer – häufig allein. Er ist Autor. Animator. Produzent. Shinkais Filme sind Shinkai und das macht sie so sehenswert. Kitschig, ja. Aber filterfrei und irgendwo auch frei von jeder wirtschaftlichen Absicht und damit eines der ganz seltenen Stücke Romantik-Kinomagie, die ehrlich ist. Sein erstes großes Werk, die oben erwähnte Trilogie, handelt von Verlust und vom Entrissen sein, von Einsamkeit und den Sackgassen des Nicht-Loslassen-Könnens. Teilweise mit brachalien, resignierenden Einsichten. Mit “5 Centimeters” hatte Shinkai seine Aufarbeitung des Themas endgültig abgeschlossen – nicht ohne die für ihn typische Sprach- und Bilder-Lyrik, bis dass die Schmalzschwarte kracht. Wird in dem fast 2 Stunden langen “Kodomo” erneut philosophiert und geschmachtet? More >

Sucker Punch (2011)

Originaltitel: Sucker Punch

Produktionsland: USA 2011

Regie: Zack Snyder

Darsteller: Emily Browning, Abbie Cornish, Jena Malone, Vanessa Hudgens, Jamie Chung

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Ein junges, aufsässiges Mädchen wird in eine Irrenanstalt eingeliefert. Um am Leben zu bleiben entflieht sie in eine Welt, in der sie tanzend gegen ihre Peiniger antritt. Story told. Eigentlich hätte Sucker Punche ein richtig guter Film werden können.

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Irgendwann in Mexiko (2003)

Originaltitel: Irgendwann in Mexiko

Produktionsland: USA 2003

Regie: Robert Rodriguez

Darsteller: Antonio Banderas, Johnny Depp, Salma Hayek, Mickey Rourke, Eva Mendez, Danny Trejo, Cheech Marin, William Dafoe

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Eins vorweg: Wer mit einem Film a la “Desperado” rechnet, der wohl zum besten TexMex-Action-Streifen der Neuzeit zählt, wird wohl eher enttäuscht. Zumindest waren wir alle im Kino der Meinung, dass das neue Rodriguez Werk seinen beiden Vorgängern nicht das Wasser reichen kann.

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Mickey Rourke spielt Conans Vater

Mickey Rourke übernimmt eine Rolle in dem Remake von “Conan der Barbar” von Marcus Nispel (Pathfinder, Freitag der 13.). Darin spielt er den Vater des Titelhelden Conan (Jason Momoa), der im gleichnamigen Film den Mord an seiner Familie rächen will.

Mickey Rourke hätte die Hauptrolle des Barbaren sicherlich auch gut zu Gesicht gestanden. Die Dreharbeiten sollen im März in Bulgarien beginnen.

Bruce Willis rettet die Welt in Stirb Langsam 5

Bruce Willis kann es nicht lassen. 25 Jahre nach dem ersten “Stirb Langsam” kehrt John McClane ein fünftes Mal zurück um nicht weniger als die Welt zu retten. Getreu dem Motto “Je größer desto besser” weitet sich der Handlungsort erneut aus. Die Handlungsorte wurden von Teil zu Teil immer größer: Hochhaus –> Flughafen –> New York –> USA. Jetzt also die Welt.

Viel mehr Informationen gibt es über Stirb Langsam 5 bisher nocht nicht. Regie soll erneut Len Wiseman übernehmen, der bereits Teil 4  gedreht hat. Ob es Bruce Willis mit 55 Jahren immer noch als John McClane drauf hat erfahren wir voraussichtlich 2011.

J.J. Abrams produziert Mission: Impossible 4

15 Jahre nach “Mission: Impossible” geht am Memorial Day 2011, am 31.Mai, Top-Spion Ethan Hunt zum vierten Mal auf Verbrecherjagd. Wie Paramount Pictures gestern offiziell verkündet hat, stehen J.J. Abrams als Produzent (und nicht als Director) und Tom Cruise in der Hauptrolle bereits fest.

Die beiden Alias-Autoren Josh Applebaum und Andre Nemec wurden mit der Erstellung des Drehbuchs beauftragt. Der Platz des Regiestuhls ist bisher noch unbesetzt.

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Street Fighter 2: Lionheart Edition

Wir alle lieben Filme. Videospiele finden die meisten auch ganz toll. Da denkt sich so manch gewiefter Regiesseur: Warum nicht beides kombinieren. Kaum hat der erste damit angefangen, ziehen alle nach und liefern eine miese Videospieladaption nach der anderen ab. Es gibt sogar Regisseure, denen ist nichts zu peinlich und drehen nur solche Filme.

Einer der schlechtesten Vertreter dieses Genres ist sicherlich “Street Fighter” mit Kampfschwein Jean-Claude Van Damme. Wer ihn noch nicht kennt, kann ihn sich schön kompakt zusammengefasst angucken. Verpasst hat man danch nichts und lustig ist es auch.